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Immobilien für die Altersvorsorge hinter der Riester-Rente

Immobilien für die Altersvorsorge weniger gefragt


Eine aktuelle Umfrage belegt, dass die staatlich geförderte Altersvorsorge wie die Riester-Rente hoch im Kurs steht. Immobilien scheinen dagegen an Bedeutung zu verlieren, wenn es um die Absicherung im Alter geht.

Bislang glaubten die Deutschen an Immobilien für die Altersvorsorge. Nach einer repräsentativen Trend-Umfrage von Clerical Medical stehen jetzt betriebliche und staatlich geförderte Vorsorge höher im Kurs. Der britische Finanzdienstleister hat die Bevölkerung im aktuellen Vorsorge-Barometer zum fünften Mal gefragt: „Was glauben Sie: Welche Formen der langfristigen Altersvorsorge werden sich durchsetzen?“ Starke Zuwächse verzeichnen mit 47 Prozent betriebliche und staatlich geförderte Vorsorge (+ 17 Prozentpunkte). Das Eigenheim belegt mit 30 Prozent nur noch Rang zwei (- 4 Prozentpunkte).

Lebens- und Rentenversicherungen auf dem Vormarsch

Auf dem dritten Platz finden sich mit 17 Prozent und leichten Verlusten weiterhin Sparbuch und festverzinsliche Anlagen (- 1 Prozentpunkt). „Der Trend geht weg von sicherheitsorientierten hin zu renditeträchtigeren Anlagen“, sagt Pressesprecher Michael Hanitz, „und mit Blick auf stagnierende gesetzliche Renten und ungenügende Renditen aus klassischen Lebensversicherungen ist das auch richtig.“ Die Zustimmung zu fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen wächst mit 14 Prozent bereits zum zweiten Mal in Folge (+ 2 Prozentpunkte). Auch Investitionen in Aktien, Aktienfonds oder Zertifikate legen mit 12 Prozent leicht zu (+ 1 Prozentpunkt).

Das gute alte Sparbuch hat noch immer nicht ausgedient

Welche Variante für die eigene Altersvorsorge bevorzugt wird, hängt auch vom Alter der Befragten ab. Für 40- bis 49-Jährige gehört die Zukunft der Riester- und Basisrente sowie der selbst genutzten Immobilie. Anders sieht es bei den 50- bis 59-Jährigen aus: Sie vertrauen vor allem auf Sparbücher und festverzinsliche Anlagen. „Da bleibt nach Steuern und Inflation vom Ersparten unter Umständen nicht viel übrig“, gibt Hanitz zu bedenken. (2.8.2007, gla)

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Altersvorsorge Empfehlung
Melanie Kröger, 29
Hausfrau aus Bielefeld
Für unsere Familie sind die Zu- schüsse der Riester-Förderung hilfreich. Wir sparen nun monat- lich 150 Euro, in 30 Jahren erwar- ten wir 1.200 Euro Zusatzrente.
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