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Rente: Gesetzliche Altersvorsorge - das Niveau sinkt

Rente: Warum die gesetzliche Altersvorsorge nicht reicht


"Zwei Drittel der Bundesbürger überschätzen Ihre Ansprüche aus der staatlichen Rente." Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zum Thema Rente und Altersvorsorge. Dass das Niveau der gesetzlichen Altersversorgung sinken wird, ist zwar gemeinhin bekannt. Dennoch wird das Ausmaß oft beschönigt. Was also können heutige Arbeitnehmer von gesetzlicher Seite im Alter erwarten?

"Die gesetzliche Rente und die Beamtenversorgung werden in Zukunft etwas langsamer steigen als heute." "Die Rente ist sicher!" Sachverständige weisen seit Jahren auf die Unrichtigkeit solcher Aussagen hin. Fakt ist: Das Niveau der heutigen Versorgung lässt sich nicht in die Zukunft fortschreiben.

Wie sicher ist die gesetzliche Rente?

Ein gründlicher Blick in wissenschaftliche Statistiken und Prognosen offenbart die zentralen Probleme der staatlichen Alterssicherung: Die durchschnittliche Bezugsdauer der Pension ist seit 1960 - auch aufgrund einer deutlich gestiegenen Lebenserwartung - von 10,1 auf 16,0 Jahre gestiegen. Diese Entwicklung geht einher mit sinkenden Geburtenraten: Auf 1.000 Einwohner kommen heute nur noch 9,1 Geburten (1960: 17,4) pro Jahr. Ein Trend, der sich wissenschaftlichen Prognosen zufolge fortsetzen wird: Bis 2030 soll die Geburtenrate bei weiter gestiegener Lebenserwartung auf 6,1 Geburten je 1.000 Einwohner sinken.

Das Niveau der gesetzlichen Altersvorsorge ist nicht zu halten

Einer immer größeren Zahl von Beziehern wird also in Zukunft eine immer geringere Zahl von Einzahlern gegenüber stehen. Eine Situation, die die staatliche Altersversicherung vor kaum lösbare Probleme stellt. Denn im Gegensatz zur privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge, in der die gezahlten Beiträge angelegt werden, ist die staatliche Rente umlagefinanziert: Eingehende Beiträge der Arbeitnehmer werden sofort an die heutigen Empfänger weiter gegeben. Die geleisteten Beiträge erfahren somit keine Wertsteigerung.

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