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Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung: Die Risikoversicherung für die Familie


Eine Risikolebensversicherung ist keine Altersvorsorge im engeren Sinne, wohl aber eine der wichtigsten Vorsorge-Versicherungen. Mit geringem finanziellen Aufwand können durch eine Risikolebensversicherung Hinterbliebene abgesichert werden.

Gerade für junge Familien ist die Risikolebensversicherung sehr wichtig, denn sie sichert die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherungsnehmers finanziell ab. Sinnvoll kann eine Risikolebensversicherung auch zur Absicherung von Krediten sein. Geschäftspartner, die aufeinander angewiesen sind, sollten den Abschluss einer Risikolebensversicherung ebenfalls in Erwägung ziehen.

Funktionsweise der Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung zahlt beim Tod des Versicherten eine vereinbarte Kapitalleistung an den Bezugsberechtigten aus. Die Versicherer bieten die Risikolebensversicherung in zwei Varianten an. Neben der Police für Einzelpersonen gibt es die Variante "verbundene Leben", bei der zwei Partner versichert sind: Stirbt einer der Partner, erhält der andere die vereinbarte Versicherungssumme. Bei jungen Familien ist diese Variante der Risikolebensversicherung durchaus sinnvoll. Schließlich trägt auch der für Haushaltsführung und Kindererziehung "zuständige" Partner zum Unterhalt der Familie bei.

Wissenswertes zur Risikolebensversicherung

1. Versicherungssumme: Als Richtgröße für die frei wählbare Versicherungssumme der Risikolebensversicherung gilt das drei- bis fünffache Bruttojahresgehalt des Hauptverdieners.

2. Risikozuschläge: Folgende Faktoren bestimmen die Prämie der Risikolebensversicherung maßgeblich: Versicherungssumme, -gesellschaft und Vertragslaufzeit. Daneben beeinflussen gesundheitliche Fragen ebenso wie berufsspezifische Risikofaktoren die Prämienhöhe der Risikolebensversicherung.

3. Überschussbeteiligung: Wer die Beiträge zur Risikolebensversicherung gering halten will, kann erwirtschaftete Zinserträge in die Prämie einrechnen lassen (Beitragsverrechnung). In der Variante "Todesfallbonus" erhöhen die von der Risikolebensversicherung erwirtschafteten Überschüsse die Todesfallleistung.

4. Beiträge: Die Leistungen der Risikolebensversicherung unterscheiden sich zwischen den Versicherern kaum. Dagegen differieren die Beiträge zur Risikolebensversicherung zwischen günstigstem und teuerstem Versicherer um bis zu 200 Prozent. Ein Tarifvergleich ist daher ratsam. Dennoch: Eine Risikolebensversicherung kostet nicht viel, teilweise sind die Policen schon deutlich unter hundert Euro jährlich zu haben.

5. Selbsttötung: Die Risikolebensversicherung leistet in der Regel auch bei Selbsttötung, sofern der Vertragsabschluss mehr als drei Jahre zurück liegt.

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Melanie Kröger, 29
Hausfrau aus Bielefeld
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