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Krankenversicherung mit endgültigen Zahlen für 2004

Krankenversicherung mit endgültigen Zahlen für 2004


Die gesetzliche Krankenversicherung hat am Mittwoch die aktuellen Zahlen für das Jahr 2004 vorgelegt. Es bestätigte sich der Milliarden-Überschuss, der zu Beginn des Jahres vermeldet wurde, aber bislang kaum eine Beitragssenkung nach sich zog.

Satte vier Milliarden Überschuss hat die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2004 erwirtschaftet. Hier zeigt sich, dass die Gesundheitsreform beginnt zu greifen. Schließlich hat sich so manche Zuzahlung für gesetzlich Versicherte erhöht und auch die Praxisgebühr hinterlässt ihre Spuren auf den Bankkonten der Krankenkassen. Trotzdem können sich die Mitglieder keineswegs über nennenswerte Beitragssenkungen freuen, obwohl das auch von höchster politischer Seite immer wieder gefordert wurde. Aber immerhin sank der Durchschnittsbeitragssatz von 14,32 auf 14,19 Prozent. Nach Ministeriumsangaben wären ohne die Gesundheitsreform vermutlich Ende letzten Jahres 15 Prozent gemessen worden.

Kompliment der Ministerin: Krankenkassen sparen an den richtigen Stellen

Zum Finanzergebnis der Kassen erklärt die zuständige Ministerin Ulla Schmidt (SPD): "Vier Milliarden Euro Überschuss sind die Grundlage, damit die Gesundheitsversorgung stärker und rascher auf mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit umsteuern kann. Die endgültigen Finanzergebnisse des Jahres 2004 belegen nochmals, dass die mit der Gesundheitsreform erwarteten Einsparungen in einer Größenordnung von 9-10 Mrd. Euro auch eingetreten sind.“ Schmidt bescheinigt den Kassen, mittlerweile an den richtigen Stellen zu sparen: an der Verwaltung und an den Leistungsausgaben, die nicht für die medizinische Vorsorge relevant sind: „Die Zuwachsraten der Ausgaben für ärztliche Früherkennungsleistungen zeigen in allen Bereichen deutlich nach oben und stiegen um knapp 20 Prozent. Auch die Ausgaben der Kassen für Primärprävention, die Förderung von Selbsthilfegruppen und für Schutzimpfungen sind gestiegen."

Schmidt: Das Jahr 2005 wird für die Krankenkassen erfolgreich

Schmidt ist auch optimistisch, was das Jahr 2005 angeht, und rechnet ebenfalls mit deutlichen Überschüssen. Bereits in den ersten drei Monaten des Jahres, in denen in aller Regel aufgrund der fehlenden Berücksichtigung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld bei der Beitragsbemessung Defizite erzielt werden, sei ein Gewinn erzielt worden. Dieser wird mit 160 Millionen Euro beziffert. Bereits für das zweite Quartal errechnet die Ministerin deutlich höhere Gewinne, da am 1. Mai die erste Hälfte des Bundeszuschusses für versicherungsfremde Leistungen an die Krankenkassen überwiesen wird. Insofern können einzelne Quartale immer nur unter Berücksichtigung von Sondereinflüssen bewertet werden. (30.6.2005, gla)

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Private Krankenversicherung Empfehlung
Thomas Jacobi, 45
Selbständiger aus Erfurt
Natürlich spare ich in der privaten Krankenversicherung viel Geld. Vor allem aber entscheide ich selbst, welche Klinik ich aufsuche und welcher Arzt mich behandelt.
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