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Private Krankenversicherung - neues zur Versicherungspflichtgrenze

Private Krankenversicherung mit neuen Aufnahmekriterien


Wer die Versicherungspflichtgrenze überschreitet, darf künftig nicht automatisch in die private Krankenversicherung wechseln. Die Bundesregierung hat eine zeitliche Verzögerung eingebaut. Sie erhofft sich dadurch Mehreinnahmen durch gut verdienende Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die Proteste der Krankenkassen und der wochenlange Streik der Ärzte haben die Diskussion um die Gesundheitsreform in den letzten Monaten geprägt. Ein wenig untergegangen ist dagegen die künftige Situation der privat Versicherten. Oder besser: Die Situation derer, die gerne in die private Krankenversicherung eintreten möchten. Sie müssen nämlich zwei weitere Jahre auf die Aufnahme warten.

Versicherungspflichtgrenze muss dreimal überschritten werden

Die Bundesregierung hat sich nämlich etwas „ganz Besonderes“ ausgedacht, um mehr Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung zu halten. In Zukunft muss nachgewiesen werden, dass die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 47.250 Euro im Jahr in drei aufeinander folgenden Jahren überschritten wird. Bisher war nur eine einmalige Überschreitung notwendig. Im Vorfeld der Gesundheitsreform war eine „bloße“ Heraufsetzung der Versicherungspflichtgrenze erwartet worden - die erfolgte Maßnahme kam somit recht überraschend. Letztlich hat sie aber fast identische Begleiterscheinungen.

Alter hat Einfluss auf die monatlichen Beiträge

Die von der Bundesregierung beabsichtigte Wirkung ist natürlich in erster Linie eine Verbesserung der Einnahmesituation in der GKV, indem Gutverdiener länger in der gesetzlichen Krankenversicherung gehalten werden. Für die Wechselwilligen selbst hat die Maßnahme dagegen nicht nur den Nachteil, dass sie die Vorzüge der privaten Krankenversicherung erst zwei Jahre später genießen können. Es kommt dazu, dass sie dadurch in einem höheren Alter die Versicherung wechseln. Und damit dürfte der individuelle Einstiegsbeitrag - der auch vom Alter abhängt - künftig etwas höher ausfallen. (18.8.2006, gla)

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Private Krankenversicherung Empfehlung
Thomas Jacobi, 45
Selbständiger aus Erfurt
Natürlich spare ich in der privaten Krankenversicherung viel Geld. Vor allem aber entscheide ich selbst, welche Klinik ich aufsuche und welcher Arzt mich behandelt.
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