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PKV: Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2008

PKV: Versicherungspflichtgrenze wird 2008 erneut erhöht


Der Weg in die private Krankenversicherung (PKV) ist steinig. Mit dem Jahreswechsel verändern sich hierzu in aller Regel auch die Rahmendaten. Wer 2008 als Angestellter in die PKV wechseln will, muss voraussichtlich ein höheres Einkommen nachweisen als das im Moment der Fall ist.

Viele Angestellte warten sehnsüchtig darauf: Auf eine Gehaltserhöhung! Das ist natürlich in erster Linie deswegen der Fall, weil ein dickes Bankkonto das Leben einfacher macht. Aber es gibt für gesetzlich Versicherte noch einen weiteren Grund, eine Gehaltserhöhung herbeizusehnen: Endlich die Versicherungspflichtgrenze überschreiten. Denn dann beginnt endgültig der Countdown für einen Wechsel in die private Krankenversicherung. Drei Jahre in Folge muss das festgelegte Jahreseinkommen nach der Gesundheitsreform überschritten werden, um den Schritt in die PKV einzuleiten.

Versicherungspflichtgrenze in der PKV erstmals über 4000 Euro im Monat

Vorsicht allerdings, denn die Versicherungspflichtgrenze wird in der Regel zum Jahreswechsel angepasst - nach oben natürlich. Kürzlich ist der voraussichtliche Wert für 2008 bekannt geworden: Die Rechengröße dürfte bei 48.150 Euro Jahresverdienst liegen. Für den monatlichen Wert - auf 12 Monatsgehälter gerechnet - bedeutet das eine erstmalige Überschreitung der 4000-Euro-Grenze: Mindestens 4.012,50 sollte oben auf dem Gehaltszettel stehen - sonst bleibt der Weg in die PKV verwehrt. In 2007 liegt der Wert bei 3.975 Euro im Monat und bei 47.700 im Jahr.

Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Versicherungspflichtgrenze als Maßstab für die Möglichkeit, in die private Krankenversicherung zu wechseln, wurde vor einigen Jahres von der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung abgekoppelt. Diese legt den maximalen Beitrag fest, den die Krankenkassen von ihren Versicherten verlangen können. Im Moment gelten die neuen Zahlen für 2008 noch als vorläufig. Allerdings ist damit zu rechnen, dass Bundesrat und Bundestag ihre Zustimmung erteilen werden. (29.9.2007, gla)

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Private Krankenversicherung Empfehlung
Sandra Fischer, 31
Teamleiterin aus Bremen
Gesundheit hat höchste Priorität, niedrige Beiträge sind ein schöner Nebeneffekt. Es beruhigt mich, als Privatpatientin auch hochkarä- tige Spezialisten aufsuchen zu können.
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