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Private Krankenversicherung: Kritik am Wechsel in den Basistarif

Private Krankenversicherung: Wechsel mit Folgen für Versicherung


Die Versicherungsmathematiker Deutschlands haben sich zu Wort gemeldet: Die Gesundheitsreform müsse überarbeitet werden. Das gelte insbesondere für einen Wechsel in den Basistarif einer privaten Krankenversicherung.

Die Gesundheitsreform habe gravierende Auswirkungen für die Versicherten in der privaten Krankenversicherung. Hinzu kämen Ungleichbehandlungen bei der Übertragung der Altersrückstellungen und beim Wechsel in den Basistarif. Deshalb besteht nach Auffassung der Deutschen Aktuarvereinigung ein dringender und deutlicher Nachbesserungsbedarf. Die Aktuarvereinigung vertritt die Interessen der deutschen Versicherungsmathematiker.

Private Krankenversicherung muss Verluste befürchten

Besonders problematisch sei die Ausgestaltung eines möglichen Wechsels für Privatversicherte in den Basistarif. Dieser ist in der Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2009 möglich. Durch die Finanzierung des Wechsels von Bestandskunden in den Basistarif eines anderen Unternehmens könnten sich hohe Belastungen der Geschäftsergebnisse der PKV-Unternehmen ergeben. Das wird sich bei den Beiträgen niederschlagen. Die Berücksichtigung dieser Zusammenhänge in der Kalkulation der Tarife könne erst verspätet erfolgen. Die in der Zwischenzeit entstehenden Verluste gehen nach Ansicht des Verbandes zu Lasten der Versicherten.

Wechsel in den Basistarif muss klarer geregelt werden

Um diese Auswirkungen zu mildern, sei dringend eine Klarstellung geboten: Bestandsversicherte können einmalig und nur im ersten Halbjahr 2009 sowie ausschließlich in den Basistarif wechseln. Außerdem müsse die Beitragssenkung durch den Wechsel beschränkt werden. Ein erneuter Wechsel dürfe dann nur noch in den Normaltarif einer privaten Krankenversicherung erlaubt sein. Geschieht dies nicht, erwartet die Deutsche Aktuarvereinigung eine mittelfristig immer höhere Kostenbelastung der Versicherten. Das bedeutet tendenziell deutlich steigende Beiträge für einen großen Teil der Vollversicherten in der privaten Krankenversicherung, heißt es in einer Pressemitteilung. (2.5.2008, gla)

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Sandra Fischer, 31
Teamleiterin aus Bremen
Gesundheit hat höchste Priorität, niedrige Beiträge sind ein schöner Nebeneffekt. Es beruhigt mich, als Privatpatientin auch hochkarä- tige Spezialisten aufsuchen zu können.
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