Ausgaben für Gesundheit: Der Trend nach oben ist nicht aufzuhalten
Ausgaben für Gesundheit sind im Jahr 2007 gestiegen
Die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland sind wieder deutlich angestiegen. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte im April 2009 die Zahlen für 2007. Danach betrug der Anstieg 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 252,9 Milliarden Euro gaben die Deutschen im Jahr 2007 für Gesundheit aus. Das sind 7,8 Milliarden Euro mehr als noch im Jahr 2006. Der Anstieg der Ausgaben betrug damit 3,2 Prozent. Diese Zahlen teilte das Statistische Bundesamt mit. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug damit 10,5 Prozent. Im Jahr 2006, als das BIP deutlich niedriger war, wurde noch ein Anteil von 10,4 Prozent ermittelt.
Ausgaben für Vorsorge und Gesundheitsschutz stiegen an
Pro Einwohner der Bundesrepublik Deutschland haben die Ausgaben für Gesundheit damit 3.070 Euro im Jahr betragen. Das schließt natürlich sowohl Personen mit intensivmedizinischer Behandlung mit ein als auch Personen, die Arztbesuche und Medikamente für sich ablehnen. Erfreulich ist zu bewerten, dass bei den Ausgaben Prävention und Gesundheitsschutz an Bedeutung gewonnen haben. Dies dürfte insbesondere auf Mehrausgaben bei Schutzimpfungen zurückzuführen sein. Diese wurden im Jahr 2007 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Gesundheit wird teurer – der Trend ist nicht aufzuhalten
Die
gesetzliche Krankenversicherung machte den größten Kostenblock bei den Ausgaben im Jahr 2007 aus. Und auch der Anstieg fiel hier überdurchschnittlich aus: Die Ausgaben der Krankenkassen erhöhten sich um 5,6 Milliarden Euro auf 145,4 Milliarden Euro. Die
private Krankenversicherung gab ebenfalls eine Milliarde mehr für Gesundheit aus und kam auf 23,5 Milliarden Euro. Damit bleibt festzustellen, dass Gesundheit im Jahr 2007 erheblich teurer wurde. Dieser Trend hat sich aller Voraussicht nach auch im Jahr 2008 fortgesetzt.
(10.4.2009, gla)Gesundheit & Ausgaben: Weitere Infos...
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