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Krankenversicherung: Ist die Versicherungspflicht ein Erfolg?

Krankenversicherung und Versicherungspflicht


Sie ist ein Bestandteil der Gesundheitsreform: die Versicherungspflicht. Jeder Bürger muss heute eine Krankenversicherung nachweisen. Allerdings gibt es weiterhin Zehntausende ohne Schutz.

Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung existiert seit April 2007. Die große Koalition hatte das so beschlossen, da immer mehr Menschen in Deutschland ohne Versicherung lebten. Offiziellen Angaben zufolge waren es Anfang des Jahres 2007 insgesamt 211.000. Diesem Missstand wollten die Politiker der großen Koalition entgegentreten. Wie viele Menschen sind aber seitdem tatsächlich in die Krankenversicherung zurückgekehrt?

Versicherungspflicht bewegt viele zur Rückkehr in die Krankenversicherung

Mittlerweile gibt es aktuelle Zahlen: Danach haben zahlreiche Menschen auf die Versicherungspflicht mit einem Eintritt in eine Krankenversicherung reagiert. Bei den gesetzlichen Krankenkassen meldeten sich 140.000 Personen an und in der privaten Krankenversicherung waren es 26.000. Davon entschieden sich 9.000 für den Basistarif, der eigens für die Rückkehrer geschaffen wurde und der mittlerweile vom Bundesverfassungsgericht als rechtmäßig eingestuft wurde. Der Basistarif entspricht von den Leistungen her der gesetzlichen Krankenversicherung, wird aber von den „Privaten“ angeboten. Auch die Beitragshöhe entspricht der einer Krankenkasse. Zudem ist für den Eintritt in den Basistarif keine Gesundheitsprüfung erforderlich. Die Zahl der Menschen, die heute noch ohne Krankenversicherung dastehen, wird Mitte 2009 auf 45.000 geschätzt.

Krankenversicherung: Die Beitragszahlung für viele ein Problem

Es stellt sich aber in Folge der Versicherungspflicht ein Problem: Die Beiträge sind für viele zu hoch und die Anzahl derer, die sie nicht mehr aufbringen können, steigt. Und dieses Problem wird sich im Zuge der Wirtschaftskrise noch ausweiten. Denn zum einen sinken die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung durch die steigende Arbeitslosigkeit. Und zum anderen wird es immer mehr Menschen geben, die aufgrund finanzieller Engpässe ihre Beiträge zur Krankenversicherung nicht mehr aufbringen können. (28.8.2009, gla)

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Private Krankenversicherung Empfehlung
Sandra Fischer, 31
Teamleiterin aus Bremen
Gesundheit hat höchste Priorität, niedrige Beiträge sind ein schöner Nebeneffekt. Es beruhigt mich, als Privatpatientin auch hochkarä- tige Spezialisten aufsuchen zu können.
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