Warum Absicherung gegen Berufsunfähigkeit so wichtig ist

Warum die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit so wichtig ist

Wer gerade erst ins Berufsleben eingestiegen ist denkt meist nicht daran, dass er seine Arbeitskraft verlieren und plötzlich berufsunfähig werden könnte. Nach dem Motto: „Mir passiert so etwas nicht!“ verdrängen auch Ältere diesen Gedanken gern. Was aber passiert, wenn „es“ doch passiert?

Die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist eine der wichtigsten überhaupt. Ein Unfall passiert schnell, aber auch eine Krankheit kann dafür sorgen, dass der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Jeder vierte Erwerbstätige, so die Statistik, wird im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Ansprüche auf eine gesetzliche Rente gibt es seit dem 01.01.2001 nicht mehr. Betroffenen bleibt jetzt nur noch die Sozialhilfe.

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Was ist Berufsunfähigkeit?

Grundsätzlich gilt: Berufsunfähig ist der Versicherte, der in seinem ausgeübten oder einem ähnlichen Beruf nur noch halb so viel arbeiten kann wie ein vergleichbarer gesunder Versicherter. Wird also ein Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente gestellt prüft der Versicherer zunächst, ob tatsächlich eine Berufsunfähigkeit eingetreten ist, dann, ob der Antragsteller in einen anderen, vergleichbaren Beruf „verwiesen“ werden kann. An diesen Verweisungsberuf sind aber hohe Anforderungen gestellt. Er muss tatsächlich der Ausbildung und Erfahrung des Antragstellers entsprechen und auch im Lebensstandard und Ansehen darf es keine zu großen Unterschiede geben.

Sind die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzbar?

Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung zählen zu den Vorsorgeaufwendungen und können damit von der Steuer abgesetzt werden. Wie viel der Einzelne insgesamt für seine private Vorsorge aufwendet, ist natürlich den jeweiligen Lebensumständen geschuldet. Alle Vorsorgemaßnahmen zusammen sollen im Fall der Fälle das vorherige Nettoeinkommen ersetzen. Und was, könnte man fragen, wenn der „Fall der Fälle“ gar nicht eintritt? Niemand zahlt gern für eine Versicherung, die er letztlich nicht gebraucht hat. Als Antwort gilt: das Risiko, dass man sie braucht und die Folgen, wenn man sie nicht hat, sind bei der Berufsunfähigkeit zu groß, als dass man darauf verzichten könnte. Möglich sind auch Kombinationen aus Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherung. Ob das sinnvoll ist, hängt wieder von der Lebenssituation des Einzelnen ab. Eine gute Beratung findet im Allgemeinen das beste Produkt.

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