Altersvorsorge: Frauen sollten Vorsorge flexibel gestalten

Frauen sollten mit der Altersvorsorge möglichst früh beginnen

Der Aufbau einer soliden Altersvorsorge ist für Frauen besonders wichtig, aber auch oft besonders schwierig. Männer haben es hier in der Regel leichter. Nicht ohne Grund meint der Bund der Versicherten (BdV): „Altersarmut ist eindeutig weiblich“.

Lilo Blunck vom Bund der Versicherten sieht Altersvorsorge gerade für junge Frauen als zentrales Thema, besonders angesichts der steigenden Zahl allein lebender, geschiedener und allein erziehender Frauen. "Altersvorsorge muss für Frauen schon in der Jugend beginnen", so Blunck. Aufgrund der höheren Lebenserwartung bedeute Altersvorsorge für Frauen außerdem, für einen wesentlich längeren Zeitraum vorsorgen zu müssen.

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Altersvorsorge: Frauen sollten früh beginnen

Altersvorsorge sollte für Frauen so früh wie möglich beginnen. Dabei bestimmt die individuelle Situation die Vorsorgestrategie: Erwerbstätigen Frauen empfiehlt der BdV die Absicherung mittels betrieblicher Altersvorsorge. Für alleinerziehende Mütter, die nur Teilzeit arbeiten können, bietet die Riester-Rente Vorteile: Durch den geringen Teilzeit-Verdienst sind die Einzahlungen nicht so hoch, und für die Kinder gibt es Zulagen.

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Einkommenssicherung geht vor Vermögensoptimierung

Ausfallzeiten und Einkommensschwankungen durch Schwangerschaften sowie Teilzeitarbeit erfordern eine möglichst flexible Gestaltung der Altersvorsorge für Frauen. Dabei ist vor dem Vermögensaufbau auf die Risikoabsicherung zu achten. Denn wer Einkommensausfälle nicht auffangen kann, hat am Ende kein Geld mehr für die Altersvorsorge übrig. Frauen sollten daher möglichst frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, so das Fazit des Bundes der Versicherten.

 
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