Altersvorsorge: Vergleich der Stiftung Warentest zeigt Unterschiede

Vergleich der Stiftung Warentest: Bei der Altersvorsorge liegen Betriebsrente und Riesterrente vorn

Der Vergleich von drei gern genutzten Formen der Altersvorsorge bringt es an den Tag: Alle Varianten haben bezüglich der Rendite ihre jeweils spezifischen Vorteile. Die Stiftung Warentest hat Betriebsrente, Riester-Rente und ungeförderte private Rentenversicherung miteinander verglichen. Männer profitieren vor allem von Firmenrenten, Frauen mit Kindern eher von der Riester-Rente.

Vergleich der Stiftung Warentest: Bei der Altersvorsorge liegen Betriebsrente und Riesterrente vornAltersvorsorge: Vergleich der Stiftung Warentest zeigt Unterschiede

Nach dem Stand von 2010 sind eingezahlte Sparbeiträge für eine Betriebsrente bis 2.640 Euro steuer- und sozialabgabenfrei. Bei Riester gibt es eine staatliche Förderung in Form von nachträglichen Steuervorteilen und Zulagen. Die Privatrente spielt ihre Vorteile vor allem bei Rentenbeginn aus: Im Gegensatz zu den beiden anderen Formen ist sie dann steuerfrei. Lediglich der relativ kleine Ertragsanteil wird besteuert. Unterm Strich attestiert die Stiftung Warentest der Privatrente die schlechteste Rendite. Der genaue Vergleich zeigt, dass sie insbesondere für Frauen kaum als Altersvorsorge taugt.

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Vergleich der Stiftung Warentest zeigt auch die feinen Unterschiede

Da Frauen statistisch gesehen länger leben, erhalten sie von privaten Lebensversicherern eine geringere Rente. Oft schneiden sie deshalb auch bei Betriebsrenten schlechter als Männer ab. Nur bei Kinderlosigkeit ist dieser Negativeffekt geringer. Dagegen fahren Frauen mit Kindern vor allem mit der Riester-Rente gut: Hier fallen die zusätzlichen Kinderzulagen ins Gewicht. Unabhängig vom Geschlecht erbringt der Vergleich der Stiftung Warentest aber eine wichtige Erkenntnis für sehr gut Verdienende. Für sie ist nämlich die Riester-Rente als Altersvorsorge fast genauso attraktiv wie die Firmenrente. Das liegt daran, dass mit einer Betriebsrente bei steigendem Einkommen immer weniger Sozialabgaben gespart werden können.

Nicht nur die Rentabilität zählt bei der Altersvorsorge

Beim Vergleich unterschiedlicher Formen der Altersvorsorge empfiehlt Stiftung Warentest allerdings, nicht nur die Ertragskraft im Auge zu behalten. So ist für viele Kunden angesichts möglicher Änderungen in der Lebensweise eine hohe Flexibilität wichtig. In diesem Fall empfiehlt die Stiftung Warentest den Abschluss einer Riester-Rente. Insbesondere die Variante als Banksparplan erweist sich als günstig, da es hier keine Abschlusskosten gibt. Ein Vertragswechsel ist ohne große Verluste möglich. In jedem Falle sollte man als Verbraucher darauf achten, dass der Vertrag verlustfrei ruhen kann. Lebenskrisen, Krankheit, Scheidung oder Jobverlust können einem sonst einen dicken Strich durch die Rechnung machen.

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