Altersvorsorge: Vermögen erhalten und vermehren

Modell hilft beim Aufbau von Vermögen für die Altersvorsorge

Eine perfekte Taktik trägt dazu bei, im Alter sorglos leben zu können. Für die optimale Vorsorge gibt es keinen Pfad der Erleuchtung, aber durchaus interessante Modelle. Wer das richtige davon auswählt, kann sein Vermögen im Laufe der Jahre vervielfachen – ohne unkalkulierbare Risiken einzugehen. Die ideale Mischung besteht aus Immobilien, Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Krediten.

Als Modellsparer dienen zwei gut verdienende Eheleute. Insgesamt bringen sie monatlich 6.000 Euro netto nach Hause. Sie haben keinen Kinderwunsch. Auf eine selbst bewohnte Immobilie möchten sie verzichten, um flexibel zu bleiben. Als Vermögensgrundlage besitzen sie eine Haftpflicht-Police, private Krankenversicherung und Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Darüber hinaus verfügt jeder über ein Tagesgeldkonto. Alle finanziellen Angelegenheiten sind in einem Ehevertrag geregelt.

Tarif-Check: Die besten Altersvorsorge-Angebote
Meine Vorgaben für den Anbieter-Tarif-Vergleich
Bitte Altersvorsorge wählen …
Ich interessiere mich für …
Mein Anlageverhalten
Die Auszahlung soll fällig sein / beginnen …
Monatlicher Sparbetrag
Einmaliger Anlagebetrag
Stempel Info Service

Altersvorsorge ohne eigene Immobilie

Eine beliebte Strategie besteht in kurzfristigen Sparverträgen, die nach einigen Jahren in den Bau oder Kauf eines Eigenheims fließen. Doch genau darauf wollen unsere Eheleute verzichten. Sie möchten ein Vermögen zur Sicherung der Altersvorsorge aufbauen, ohne auf eine Immobilie zu sparen. Die Risiken sollen überschaubar bleiben.

Außerdem sagen sie sowohl hohen Kosten (für Provisionen, Verwaltung usw.) als auch der Inflation den Kampf an, um die Rendite möglichst hochzuhalten. Ihr Rezept für die Altersvorsorge lautet: breite Mischung der Anlagen und geringe Kosten für die Verwaltung des Vermögens. Sie wählen deshalb ein beliebtes Modell, bei dem sie in drei Töpfe jeweils 500 Euro monatlich einzahlen. Geringverdiener können das gleiche Modell wählen und zahlen monatlich entsprechend weniger ein. Worum handelt es sich bei den drei Töpfen?

Gelder fließen in drei Töpfe

In den ersten Topf wandert Geld für eine Kapitalversicherung. Damit legt man im Grunde einen Teil seines Vermögens in festverzinslichen Wertpapieren an. Die klassische Rentenversicherung wird zwar oft gescholten, bürgt aber für Sicherheit – ein wichtiger Faktor bei der Altersvorsorge. Verzichtet man auf die Dienste eines Vermittlers, spart man die Provision ein. Umso mehr Geld bleibt als Vorsorge fürs Alter. Eheleute sollten aber darauf achten, dass im Falle von Berufsunfähigkeit eine Beitragsbefreiung vereinbart wird.

Im zweiten Topf landen offene Immobilienfonds. Auch sie sind besser als ihr Ruf – vor allem seit die Regierung die Anlagevorschriften zugunsten der Kunden geändert hat. Anleger können bereits für kleine Monatsraten – beispielsweise 100 Euro – Anteile an Immobilien erwerben.

Dritter im Bunde sind Aktien. Hier empfehlen sich Indexfonds, die bestimmte Aktienindizes (zum Beispiel den Dax) nachbilden. Da man hierbei auf die Dienste von „Managern“ verzichtet, spart man viel Geld. Die Renditechancen sind gut. Die Risiken, einen Teil seines Vermögens zu verlieren, sind langfristig kalkulierbar.

Vorsorge-News jetzt auch bei
Facebook, Twitter & Google+
+++ Berufsunfähigkeit & Dienstunfähigkeit: Übersicht aller Beiträge – Seit +++ Altersvorsorge: Indexfonds schlagen Rentenversicherung & Co. +++ Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvolle Kriterien für die Auswahl +++

Plan B: Ein Vermögen entsteht – und die Inflation wird ausgelacht

Läuft alles nach Plan, verfügen die Eheleute nach dreißig Jahren über mehr als eine Million Euro. Sie könnten sich also Millionäre nennen – aber was ist mit der Inflation? Dieser lästige Nager kann das Vermögen über einen Zeitraum von dreißig Jahren mehr als halbieren. Zwei Optionen stehen den Eheleuten zur Wahl, um die Altersvorsorge inflationsunabhängig zu machen:

  1. Sie erhöhen jedes Jahr die Sparraten um zwei bis drei Prozent.
  2. Sie wandeln das genannte Modell entscheidend ab, indem sie zusätzlich eine Immobilie mit ins Boot nehmen, die sie vermieten. Die Höhe der Miete passt sich der Inflation an. Da sie Geld in die Instandhaltung stecken, hat die Immobilie (beispielsweise nach zwanzig Jahren) einen hohen Wiederverkaufswert – vorausgesetzt die Lage stimmt. Zur Finanzierung nehmen sie einen Festkredit auf – da kann die Inflation ruhig kommen.
Egal, für welches Modell sich das Ehepaar entscheidet: Eine gesunde Streuung der Anlagen kann einen hohen Wertzuwachs ermöglichen ohne einen Totalverlust des Vermögens zu riskieren. Beides sind wichtige Voraussetzungen für eine solide Altersvorsorge.

Ratgeber und Tests zum Thema Altersvorsorge