Bei Berufsunfähigkeit: Was tun, wenn der Verdienst wegfällt?

So schützen Sie Ihre finanzielle Existenz bei Berufsunfähigkeit

Viele Berufstätige sind sich nicht bewusst, dass sie ihre Arbeitskraft verlieren können. Dabei kann es jeden treffen: Arbeiter, Angestellte, Junge, Alte, Männer wie Frauen. Wie kann man als Erwerbstätiger bei Berufsunfähigkeit seinen Lebensunterhalt sichern?

Etwa jeder Fünfte muss heute seinen Beruf krankheitsbedingt vorzeitig beenden. Deshalb ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) überaus wichtig. Sie zahlt bei Berufsunfähigkeit eine vorher vereinbarte Rente. Aber aufgepasst: Die BU birgt einige Fallstricke. Denn mittlerweile prüfen alle Versicherungsunternehmen genauer als noch vor einigen Jahren.

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Worauf müssen Versicherungsnehmer achten?

Als Kunde sollte man den Antrag besonders sorgfältig ausfüllen. Denn die Versicherer prüfen bei Berufsunfähigkeit sehr genau, ob der Versicherte bei der Antragstellung einen Fehler gemacht hat. Prüfer recherchieren sogar weit zurückliegende Krankenakten, um festzustellen, ob die Angaben zur Gesundheit unvollständig oder falsch waren. Deshalb sollte die Police schon in jungen Jahren und bei guter Gesundheit abgeschlossen werden.

Bei Berufsunfähigkeit muss man den Verlust der Arbeitskraft nachweisen

Die zweite Hürde, die man als Kunde überwinden muss, ist der Nachweis der Berufsunfähigkeit: Muss der Versicherte bei Berufsunfähigkeit seinen Job wirklich aufgeben oder reicht eine Reha? Nur bei medizinisch eindeutigen Fällen, zum Beispiel schweren Unfällen oder Krebs, fließt die Rentenzahlung ohne größere Schwierigkeiten. Bei Krankheiten, die nicht so leicht zu fassen sind, wie Depressionen oder orthopädischen Problemen, kann sich die Prüfung über Monate hinziehen. Im Leistungsfall wirken sich die genaue Beschreibung der beruflichen Tätigkeit, ärztliche Atteste und externe Gutachten oft zugunsten des Versicherungsnehmers aus.

Fazit: Wer die Bedürfnisse der Zukunft im Auge hat, sollte unbedingt eine BU abschließen. Aber schauen Sie nicht nur auf die Höhe der Beiträge! Wichtig sind vor allem der Leistungsumfang und die Tarifklauseln.

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