Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Was die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung bestimmt

Was kostet eine gute Absicherung gegen Berufsunfähigkeit? Diese Frage lässt sich nur individuell beantworten. Denn Versicherungen kalkulieren ihre Beiträge zunächst auf Basis des Versicherungsrisikos, und das Risiko Berufsunfähigkeit ist je nach persönlicher Situation sehr unterschiedlich. Darüber hinaus gibt es zwischen den einzelnen Berufsunfähigkeitsversicherungen erhebliche Beitragsunterschiede.

Zentraler Faktor zur Bestimmung des "Risikos Berufsunfähigkeit" ist der ausgeübte Beruf des Versicherten: Für eine Rechtsanwältin ist das Risiko Berufsunfähigkeit wesentlich geringer als für einen Dachdecker. Denn zum einen kann der Dachdecker leichter einen Unfall erleiden, in dessen Folge er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Zum anderen kann er durch bestimmte körperliche Schäden berufsunfähig werden (z.B. eine amputierte Hand), bei denen die Rechtsanwältin ihren Beruf noch ausüben kann.

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Beruf und Alter bestimmen die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Verallgemeinernd gesprochen, ist das Risiko Berufsunfähigkeit für körperlich Tätige höher als für Büroangestellte. Denn statistisch gesehen üben Höherqualifizierte ihren Beruf eher bis zum regulären Rentenalter aus als Handwerker, die häufiger vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen (siehe Tabelle).

Daneben spielt das Alter des Versicherten bei der Risikobestimmung eine wesentliche Rolle: Das Risiko Berufsunfähigkeit ist für ältere Arbeitnehmer deutlich höher als für junge. Die Folge: Wer mit 25 eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, zahlt im Schnitt mehr Beiträge in die Versicherung ein als derjenige, der sich erst mit 40 gegen Berufsunfähigkeit absichert. Die unterschiedlichen Risiken finden natürlich ihren Niederschlag in unterschiedlichen Monatsbeiträgen.

Berufsunfähigkeit: Je riskanter der Beruf, desto höher der Beitrag

Berufliche Tätigkeit
Risikobewertung
Akademiker wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer
gut
Personen mit überwiegend kaufmännischen Tätigkeiten wie Bankkaufleute, Buchhalter oder Sachbearbeiter
normal
Personen mit überwiegend handwerklichen, manuellen, leichten körperlichen Tätigkeiten ohne besondere Unfallgefährdung wie Fahrlehrer, Feinmechaniker oder Verkäufer.
erhöht
Personen mit schweren körperlichen Tätigkeiten oder Unfallgefahren wie Dachdecker, Friseure oder Malermeister.
hoch

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