Beruf wichtiger Faktor für Lebenserwartung

Bildung und Beruf beeinflussen persönliche Lebenserwartung

Hängt die Lebenserwartung mit dem ausgeübten Beruf zusammen? Eine spannende Frage, die recht eindeutig zu beantworten ist: Ja! Viele Versicherungsunternehmen bemühen sich seit jeher um die genaue Klärung dieser Frage; etliche Tarife richten sich stark nach Berufsrisiko und/ oder Lebenserwartung, zum Beispiel Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen.

Einrichtungen wie das Institut für Demografie in Wien oder das Max-Planck-Institut für Demografische Forschung in Rostock befassen sich intensiv mit dem Zusammenhang von Beruf und Lebenserwartung. Die Forscher ermitteln dabei sowohl den gewählten Beruf als auch den speziellen Bildungsstand; beides sind wichtige Einflussfaktoren auf die Lebenserwartung. Auch ein gesundheitsbewusster Lebensstil spielt eine wichtige Rolle; er steht in enger Beziehung zu Beruf, Bildung und Einkommen.

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Einfache Berufe sind oft benachteiligt

Zu den besonders negativen Einflussfaktoren auf die Lebenserwartung zählen schlechte Lebensumstände, Rauchen, übermäßiges Trinken und geringes Einkommen. Davon sind häufig Angehörige von einfachen und/ oder körperlich anstrengenden Berufen betroffen, zum Beispiel Dachdecker und Gerüstbauer. Viele von ihnen müssen vorzeitig den Beruf aufgeben; eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb für sie besonders teuer.

Interessantes Nebenergebnis der Untersuchungen: Hausmänner sind von Negativeinflüssen wesentlich stärker betroffen als Hausfrauen. Die Forscher führen das darauf zurück, dass Hausmänner meist aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit zu Hause bleiben. Oft gehen damit geringes Einkommen, übermäßiger Alkoholkonsum und häufiges Rauchen einher – was sich wiederum dämpfend auf die Lebenserwartung auswirkt.

Hausfrauen dagegen leben häufig in besseren Verhältnissen – zumindest soweit der Ehemann genügend Geld nach Hause bringt; es entsteht deshalb keine Negativspirale.

Professoren haben beste Lebenserwartungen

Eine besonders hohe Lebenserwartung konnten die Forscher bei Professoren ausmachen. Hier kommen vermutlich mehrere positive Faktoren zusammen: Hohes Einkommen, guter Bildungsstand und geistige Aktivität bis ins hohe Alter begünstigen ein langes Leben. Das höhere Einkommen ermöglicht eher einen gesunden Lebensstil; dazu gehören beispielsweise Wohnungen in guter Wohnlage und hochwertige Ernährung.

Auch wenn durch Beruf, Bildung und Einkommen bereits einige Weichen für die Lebenserwartung gestellt sind, so kann doch jeder seine persönlichen Lebensumstände selbst beeinflussen. Gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse muss gar nicht teuer sein; der Verzicht auf Rauchen und Alkohol fördert die Gesundheit und spart außerdem richtig Geld.

Wer darüber hinaus gut für die Zukunft vorsorgen möchte, zum Beispiel mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einem individuellen Altersvorsorgeplan, sollte sich an einen unabhängigen Berater wenden. Von ihm erhält er alle nötigen Informationen.

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