Berufsunfähig: Tipps, um als Versicherter eine BU-Rente zu bekommen

Berufsunfähig: Tipps, damit Sie eine BU-Rente erhalten

Die Berufsunfähigkeit und deren finanzielle Folgen werden zu einem immer größeren Problem in Deutschland. Denn wer berufsunfähig wird, ist gesetzlich kaum abgesichert. Auf der sicheren Seite ist nur, wer frühzeitig die richtigen Tipps beherzigt.

Die Rentenreform von 2001 brachte einige Nachteile mit sich. Dazu zählt, dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr zahlt, wenn eine Person berufsunfähig wird. Oder genauer: Sie zahlt nur noch bei "Erwerbsminderung". Diese liegt laut § 43 SGB VI dann vor, wenn der Betroffene täglich nur noch drei bis sechs Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein kann - unabhängig vom erlernten Beruf. Tipp, falls Sie bereits berufsunfähig sind und keine private Berufsunfähigkeitsversicherung haben: Lassen Sie prüfen, ob eine Erwerbsminderung vorliegt!

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Berufsunfähig? BU-Versicherung möglichst früh abschließen

Oft bleibt den Betroffenen jedoch die Erwerbsminderungsrente verwehrt. Dann kann sich glücklich schätzen, wer über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung verfügt: Sofern die "abstrakte Verweisung" ausgeschlossen ist (s.u.), kann die BU-Versicherung Sie nämlich nicht einfach auf einen anderen Beruf verweisen. Unser Tipp: Schließen Sie die Berunfsunfähigkeitsversicherung frühzeitig ab! Denn je älter Sie werden, desto teurer wird es. Und: Wenn Sie erst einmal gravierende körperliche oder psychische Beschwerden hatten, können Sie eine BU-Versicherung oft gar nicht mehr abschließen. Denn Versicherungsunternehmen gehen in diesen Fällen meist auf Distanz.

Drei Tipps für Ihren Antrag zur BU-Versicherung

Wenn Sie eine private Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen, sollten Sie folgende Tipps beachten: Bleiben Sie erstens bezüglich der Gesundheitsangaben bei der Wahrheit. Denn spätestens, wenn Sie berufsunfähig sind, kommt jede Unwahrheit ans Tageslicht. Achten Sie zweitens darauf, dass die BU-Versicherung im Kleingedruckten auf die so genannte abstrakte Verweisung verzichtet. Denn nur dann bezieht sie sich ausschließlich auf Ihren wirklich Beruf, Ihre Versicherung kann Sie also nicht einfach auf einen anderen Beruf verweisen. Drittens: Wenn die Berufsunfähigkeit erst verspätet festgestellt wird, sollte Ihr Versicherer die BU-Rente auch rückwirkend zahlen.

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