Berufsunfähigkeit: weniger Leistungen der Rentenversicherung

Berufsunfähigkeit: Zahlt die gesetzliche Rentenversicherung?

Immer weniger gesetzliche Renten werden aufgrund einer Berufsunfähigkeit gezahlt. Die offiziellen Zahlen machen deutlich: Die Rentenreform von 2001 greift, die Sozialsysteme sparen Geld und private Berufsunfähigkeitsversicherungen werden unverzichtbar.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt im Falle einer Berufsunfähigkeit nur noch selten eine Rente. Man muss schon teilweise oder völlig erwerbsgemindert sein, um Geld aus dem öffentlichen Sozialsystem zu erhalten. Damit muss sich das gesundheitliche Manko nicht nur auf den eigenen Beruf, sondern auf alle Berufe und Tätigkeiten einschränkend auswirken. Da nutzt es auch nichts, jahrelang oder jahrzehntelang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt zu haben. Diese Regelung gilt seit der Rentenreform von 2001.

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Gesetzliche Rentenversicherung wegen Berufsunfähigkeit weniger belastet

Die Auswirkungen sind mittlerweile klar erkennbar: Noch im Jahr 2000 wurden knapp 1,9 Millionen Renten aufgrund von Berufsunfähigkeit durch die gesetzliche Rentenversicherung bezahlt. Im Jahr 2006 waren es nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung noch 1,6 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von mehr als 15 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die meisten Renten, welche in 2000 bezahlt auch in 2006 noch aktuell waren - es sei denn, der Rentenempfänger ist zwischenzeitlich gestorben.

Berufsunfähigkeitsversicherung ist unverzichtbar geworden

Es ist davon auszugehen, dass sich die Kurve der wegen Berufsunfähigkeit ausgezahlten Renten weiter nach unten bewegen wird. Damit werden die Sozialsysteme entlastet und der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung konnte so in den letzten Jahren unter 20 Prozent gehalten werden. Das ist die erfreuliche Seite der Medaille. Auf der anderen Seite steht die unbedingte Notwendigkeit, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Und die kostet bekanntlich auch Geld.

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