Berufsunfähigkeit

Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn Berufstätige ihren erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dauerhaft ausüben können. Häufige Ursachen für Berufsunfähigkeit sind Unfälle, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Herz-Kreislauf-Beschwerden und psychische Leiden.

Statistische Zahlen belegen, dass jeder vierte bis fünfte Berufstätige im Laufe seines Lebens berufsunfähig wird. Personen, die 1961 oder später geboren sind, haben bei Vorliegen einer Berufsunfähigkeit keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern allenfalls auf eine geringe Erwerbsminderungsrente. Schutz gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit (Einkommensverlust) bietet eine private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Im Unterschied zur Berufsunfähigkeit liegt eine Erwerbsunfähigkeit dann vor, wenn Personen aus physischen oder psychischen Gründen gar keiner Beschäftigung mehr nachgehen können.

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