Berufsunfähigkeitsversicherung: Antrag strategisch stellen

Berufsunfähigkeitsversicherung: Jeder 3. Antrag wird abgelehnt

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, der ist nicht immer bei den Versicherungen willkommen. Etwa jeder dritte Antrag wird mittlerweile abgelehnt. Daher sollte der Antrag frühzeitig gestellt werden.

Es ist gar nicht so leicht, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Das gilt gerade dann, wenn man körperlich oder seelisch nicht gesund ist oder ein gewisses Alter bereits erreicht hat. Auch in der Vergangenheit liegende Erkrankungen können hinderlich sein. Wer beispielsweise bereits einen Hexenschuss hatte oder in psychiatrischer Behandlung war, bei dem sagen die Versicherungen häufig „nein“. Oder sie schließen eine Rentenzahlung vertraglich aus, wenn eine Krankheit ausbricht, die mit der Vorerkrankung im Zusammenhang steht. Auch ein Beitragsaufschlag ist beispielsweise drin.

Tarif-Check: Die besten BU-Tarife im Vergleich
Meine Vorgaben für den Anbieter-Tarif-Vergleich
Bitte Versicherung wählen …
Ich interessiere mich für …
Monatliche Rente bei Berufsunfähigkeit
Versicherungsdauer bis zum Alter …
Priorität (Mir ist wichtig …)
Stempel Info Service

Stiftung Warentest: zehn Anträge parallel stellen

Jede Versicherung reagiert anders und genau in diesem Faktum liegt die Chance, dass der Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung letztlich erfolgreich ist. Wichtig ist vor allem, dass mehrere Anträge gestellt werden. Die Stiftung Warentest rät sogar, zehn Anträge bei verschiedenen Versicherern zu stellen - und das gleichzeitig. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass Sie die Frage nach eine vorherigen Ablehnung bei einer anderen Versicherung jeweils verneinen können - daher die Parallelität bei der Stellung des Antrags.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Fragen korrekt beantworten

Jeder dritte Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird durchschnittlich abgelehnt, daher ist eine strategische Vorgehensweise sinnvoll. Die Strategie sollte aber nicht so weit gehen, bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen zu schummeln. Das kommt am Ende nämlich ohnehin raus, denn der behandelnde Arzt wurde mit dem Antrag von seiner ärztlichen Schweigepflicht entbunden. Es sei denn, es wurde im Einzelfall ausgeschlossen, was ab dem Jahr 2008 möglich ist. Ob mit einer solchen Vertragsklausel allerdings auch eine günstige Versicherung abgeschlossen werden kann, bleibt abzuwarten.

Vorsorge-News jetzt auch bei
Facebook, Twitter & Google+
+++ Berufsunfähigkeit & Dienstunfähigkeit: Übersicht aller Beiträge – Seit +++ Altersvorsorge: Indexfonds schlagen Rentenversicherung & Co. +++ Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvolle Kriterien für die Auswahl +++