Berufsunfähigkeitsversicherung: Continentale ändert Tarifstruktur

Continentale verspricht Kunden bis 30 Prozent Ersparnis bei Berufsunfähigkeitsversicherung

Erwerbstätige verzichten oft aus Kostengründen auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wie Umfragen gezeigt haben. Die Continentale Lebensversicherung AG hat jetzt auf die Marktstudien reagiert und bietet preiswertere Policen an. Die Beiträge sollen um gut ein Drittel niedriger ausfallen als bei anderen Versicherungen dieser Art. Qualitätsbonus und differenzierte Berufsgruppeneinteilung kennzeichnen das neue Tarifmodell.

In der Vergangenheit kalkulierte die Continentale ihre Berufsunfähigkeitsversicherungen anhand einer Einteilung in nur drei Berufsgruppen. Für die neue Versicherung „Vorsorge Premium“ wurde diese Einteilung verfeinert. Die Prämie errechnet sich nun unter anderem auf Basis einer Tariftabelle, die 8.000 Berufstätigkeiten in sechs Gruppen unterscheidet. Der Dortmunder Versicherer verspricht sich von der Maßnahme mehr Beitragsgerechtigkeit und eine Kostenersparnis für viele Kunden. Je nach individuellem Hintergrund sparen Versicherte nach Unternehmensangaben bis zu 30 Prozent im Vergleich zu den bisherigen Tarifen.

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Beiträge nach Qualifikationsbonus

Für die Bemessung der Beiträge ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung „Vorsorge Premium“ legt die Continentale in einigen Bereichen neue Kriterien an. Nicht mehr allein die Art der Berufstätigkeit soll die Risikoeinschätzung und damit die Tarifhöhe beeinflussen. Vielmehr berechnet die Continentale die Prämien auch nach der Qualifikation eines Versicherten: Je besser der Versicherungsnehmer ausgebildet ist und je mehr Verantwortung er im Erwerbsalltag trägt, desto höher wird sein Qualifikationsbonus. Generell profitieren Versicherte mit kaufmännischer Ausbildung sowie Akademiker von diesem Bonusverfahren. Aber auch ein Meister in Leitungsfunktion zahlt mit dem Qualifikationsbonus im Vergleich zu vorherigen Angeboten der Versicherung niedrigere Beiträge.

Continentale: Hochqualifizierte Erwerbstätige profitieren am meisten

Ein Beispiel macht deutlich, wie sich Ausbildung und Berufspraxis auf die Beitragsbemessung der Berufsunfähigkeitsversicherung der Continentale auswirken: Ohne Qualifikationsbonus zahlt ein 30-jähriger Sachbearbeiter für seine „Vorsorge Premium“-Versicherung eine Prämie von 87,34 Euro netto monatlich. Basis ist eine vereinbarte Leistung von 1.000 Euro Rente im Monat. Mit einem Qualifikationsbonus der Stufe drei reduziert sich der Beitrag bei gleicher Leistung auf 34,96 Euro. Voraussetzung dafür ist, dass der Versicherte zu zwei Dritteln eine Bürotätigkeit ausübt und zugleich eine leitende Funktion hat. Weniger Auswirkungen auf die Beitragshöhe ergeben sich für Angehörige handwerklicher Berufe mit höherem Ausfallrisiko. So spart etwa ein Malermeister mit dem höchsten Qualifikationsbonus der Stufe drei nur knapp 14 Euro im Monat gegenüber dem Kollegen ohne Bonus.

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Flexible Konditionen

Unabhängig von ihrer Tarifeinstufung profitieren alle Versicherten von den flexibleren Konditionen der neuen Berufsunfähigkeitsversicherung der Continentale. Dazu zählt eine Beitragsstundung bis zu sechs Monaten oder eine einjährige Beitragsfreistellung mit anschließender Weiterführung ohne Gesundheitscheck. Diese Art der Vertragsgestaltung kann Versicherten insbesondere Schutz im Fall vorübergehender Arbeitslosigkeit bieten.