Berufsunfähigkeitsversicherung: Die Sache mit der Kombination

Berufsunfähigkeitsversicherung: Die Sache mit der Kombination

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen – keine Frage, das ist unbedingt notwendig. Da herrscht Einigkeit unter den Experten. Wie aber soll diese Police abgeschlossen werden. Es gilt: Nicht den Versicherungsvertretern glauben, sondern Experten-Empfehlungen folgen.

Unabhängige Experten gibt es beispielsweise bei der Stiftung Warentest. Und die schlagen zwei Varianten vor, wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung geschlossen werden soll: zum einen in Kombination mit einer Risiko-Lebensversicherung, zum anderen als völlig eigenständige Police. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass ein Kombi-Vertrag – gerade bei Frauen – oftmals nicht teurer ist als ein reiner Berufsunfähigkeitsschutz. Aber die Risiko-Lebensversicherung als „BU-Partner“ hat noch einen weiteren Vorteil: Für den Todesfall kann gleichzeitig die Versorgung der Hinterbliebenen abgesichert werden.

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Niemals mit Kapital-Lebensversicherung kombinieren

Aber bitte nicht verwechseln: Was für die Risiko-Lebensversicherung gilt, ist für eine Kapital-Lebensversicherung keineswegs relevant. Denn bei diesem Produkt handelt es sich letztlich um einen Sparvertrag mit anhängender Versicherungsleistung. Es sollte jedoch immer die Devise gelten: Wichtige Versicherungen wie die BU-Vorsorge nicht mit Sparverträgen kombinieren, die möglicherweise irgendwann einmal aus Geldmangel oder wegen größerer Anschaffungen gekündigt werden könnten.

Erneuter BU-Schutz wird in der Regel erheblich teurer

Denn bei vorzeitiger Kündigung lauert eine böse Falle: Mit Auflösung der Kapital-Lebensversicherung – was ohnehin schon mit großen Verlusten verbunden ist – entfällt auch der BU-Schutz. Wer nun meint, man könne diesen ja wieder neu „einkaufen“, hat zunächst einmal Recht. Aber eines wird dabei vergessen: In der Regel dürfte das eine ungleich teurere Angelegenheit werden. Denn der Versicherte ist älter geworden, ggf. sogar dauerhaft krank. Das Versicherungsunternehmen wird beim neuen Vertrag daher höhere Beiträge verlangen. Im schlechtesten Fall könnte sie sogar sagen: „Nein, das Risiko ist mir jetzt zu hoch.“

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