Für 71 Prozent ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist gerade auch für Azubis und Berufsanfänger sinnvoll

In einer Berufsunfähigkeitsversicherung sehen gut 71 Prozent aller Beschäftigten eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme. Aber nur ein Viertel von ihnen hat tatsächlich eine solche Versicherung abgeschlossen. Diesen paradoxen Befund lieferte eine vom Versicherer Continentale in Auftrag gegebene Studie. Dabei zeigte sich: Verbraucher schätzen Risiken falsch ein, weil es ihnen an Informationen fehlt.

Durch Unfall oder Krankheit dauerhaft an der Ausübung seines Berufes gehindert zu sein, halten nur 13 Prozent der Befragten für wahrscheinlich. Die Realität jedoch sieht anders aus. 20 Prozent der Angestellten und sogar 30 Prozent der Arbeiter werden im Laufe ihres Berufslebens berufsunfähig. Damit scheiden jedes Jahr rund 200.000 Beschäftigte frühzeitig aus dem Berufsleben aus. Viele vertrauen darauf, eine staatliche Erwerbsminderungsrente zu erhalten. Was die meisten nicht wissen: Berufsanfänger haben darauf kein Anrecht. Gerade für junge Leute ist daher eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll.

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Die sinnvolle Berufsunfähigkeitsversicherung für junge Leute

Junge Menschen, die eine Ausbildung anfangen oder in ihren Beruf einsteigen, können bei Gesundheitsproblemen keine staatliche Rente beantragen. Konkret bedeutet das: Wer durch Krankheit oder Unfall dauerhaft gehindert ist, eine Erwerbstätigkeit auszuführen, steht in dieser Lebensphase ohne finanzielle Absicherung da. Erst nach fünf Jahren im Berufsleben greift dann der Basisschutz der Erwerbsminderungsrente. Um die Versorgungslücke sinnvoll zu schließen, bleibt nur die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die aber ist den meisten Berufsanfängern zu teuer. Versicherer wie die Continentale haben daher Produkte mit besonderen Konditionen für junge Kunden entwickelt.

Preiswerte Berufsunfähigkeitsversicherungen für 15- bis 30-Jährige

Solche auf die Bedürfnisse von Auszubildenden, Studenten und Berufseinsteigern abgestellte Versicherungen sind speziell für die Altersgruppe der 15- bis 30-Jährigen gedacht. Die Idee: Jüngere Verbraucher bekommen einen sinnvollen Schutz wie bei der herkömmlichen Berufsunfähigkeitsversicherung und profitieren zugleich von niedrigeren monatlichen Beiträgen. Diese Sondertarife berechnet der Versicherer beim Einsteigervertrag individuell, etwa nach dem Eintrittsalter und der Berufszugehörigkeit. Wie bei der regulären Berufsunfähigkeitsversicherung erstreckt sich der Versicherungsschutz in der Regel bis zum Renteneintrittsalter von zurzeit 67 Jahren.

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Treuebonus macht den frühen Versicherungseintritt sinnvoll

Eine Besonderheit gilt es allerdings bei der Berufsunfähigkeitsversicherung für junge Leute zu beachten. Ihre Laufzeit zu Sonderkonditionen ist bei den meisten Anbietern bis zum 35. Lebensjahr beschränkt. Danach wird aus dem Einsteigervertrag automatisch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, deren Tarif der Versicherer zu regulären Bedingungen berechnet. Der Vorteil für diejenigen, die bereits in jüngeren Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben: Sie können häufig von einem sinnvollen Treuebonus profitieren. Denn bei der Umwandlung des Vertrages verzichten Versicherer oft auf die Gesundheitsprüfung, die bei Neuabschlüssen regelmäßig verlangt wird.