Berufsunfähigkeitsversicherung: Kündigung meist keine gute Lösung

Berufsunfähigkeitsversicherung: Kündigung möglichst vermeiden

Wer in finanzielle Schwierigkeiten gerät, denkt möglicherweise über eine Kündigung seiner Berufsunfähigkeitsversicherung nach, um Kosten zu sparen. Doch Vorsicht: Anders als bei manch anderen Versicherungen kann es schwer werden, wieder einen Versicherungsschutz zu erhalten, wenn dieser gekündigt wurde – besonders ab dem 40. Lebensjahr.

Wer einen Vertrag mit gutem Preis-/ Leistungsverhältnis hat, sollte von einer Kündigung seiner Berufsunfähigkeitsversicherung absehen. Darin sind sich Versicherungsexperten einig. So empfiehlt der Bund der Versicherten, bei vorübergehenden finanziellen Engpässen lieber das Konto zu überziehen oder einen kleinen Kredit aufzunehmen. Und es gibt weitere Alternativen, die finanzielle Belastung zu reduzieren.

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Alternativen zur Kündigung

Eine Möglichkeit, die Belastung durch die Berufsunfähigkeitsversicherung ohne eine Kündigung zu verringern ist, Zahlungen zeitweise auszusetzen: Rund zehn Wochen kann man als Versicherter mit der Zahlung in Verzug kommen, ohne den Berufsunfähigkeitsschutz zu riskieren. Eine andere Alternative zur Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung ist, den Vertrag ruhen zu lassen. Dies ist bis zu einem halben Jahr möglich. In dieser Zeit müssen Sie nichts zahlen, haben aber auch keinen Versicherungsschutz. Bei einer längeren Pause ist allerdings eine neue Gesundheitsprüfung nötig.

Teilkündigung oder Umwandlung als Alternative

Wer sich die Prämie für seine Berufsunfähigkeitsversicherung auch langfristig nicht leisten kann, kann über eine so genannte Teilkündigung nachdenken: Möglicherweise können Sie teure aber nicht zwingend notwendige Bestandteile aus dem Vertrag herausnehmen. Ein Beispiel dafür ist die Zusatzversicherung bei Unfalltod. Notfalls können Sie als Versicherter auch versuchen, die vereinbarte Rentenhöhe zu reduzieren. Wenn Ihr Versicherer mitspielt, können Sie auch ein teures Kombi-Produkt aus Kapitallebens- und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) in eine Risikolebensversicherung mit BUZ umwandeln.

Fazit: Wenn Ihre bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung ein vernünftiges Preis-/ Leistungsverhältnis aufweist, sollten Sie alles versuchen, eine Kündigung zu vermeiden.

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