Berufsunfähigkeitsversicherung: Tipps vom Bund der Versicherten (BdV)

Berufsunfähigkeitsversicherung: BdV-Tipps für den richtigen Weg

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eigentlich unverzichtbar. Daher sollte man tatsächlich eine solche abschließen und keine billigere Alternative wählen. Tipps hierzu gibt der Bund der Versicherten (BdV).

Der BdV gibt auf seiner Homepage unter anderem Tipps zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Danach ist eine solche Versicherung entweder separat oder in Kombination mit einer Risikolebensversicherung abzuschließen. Die zweitgenannte Variante sei vor allem deshalb interessant, weil man den Todesfallschutz häufig nahezu kostenlos dazu erhält. Was dagegen sehr ungünstig ist, das ist eine Kombination mit einer kapitalbildenden Versicherung. Das bringt nach Angaben des Bundes der Versicherten zwei Probleme mit sich, die man beim Abschluss unbedingt bedenken sollte.

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Berufsunfähigkeitsversicherung als Kombinationsprodukt

Zunächst einmal ist der Beitrag durch den enthaltenen Sparanteil ziemlich hoch. Das größere Problem besteht allerdings darin, dass sich die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht losgelöst von der Kapitalversicherung weiterführen lässt. Wer seine kapitalbildende Versicherung kündigen muss, z.B. weil er die Beiträge nicht mehr tragen kann, der verliert auch seine Berufsunfähigkeitsversicherung. Will man dann eine neue Versicherung abschließen, dann wird erneut eine Gesundheitsprüfung fällig. Zudem wird die neue Berufsunfähigkeitsversicherung mit Sicherheit teurer. Der BdV gibt zudem Tipps, welche Versicherungen man nicht abschließen sollte, um sich gegen die Folgen von Berufsunfähigkeit zu schützen.

Tipps des BdV: Diese Policen ersetzen keine Berufsunfähigkeitsversicherung

Den Empfehlungen und Tipps zufolge ist beispielsweise eine Unfallversicherung ungeeignet, die nur nach einem Unfall zahlt. Berufsunfähigkeit ist allerdings in den meisten Fällen auf eine Berufskrankheit zurückzuführen. Auch eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung wird vom Bund der Versicherten als nicht empfehlenswert bezeichnet. Denn die wird nur dann zahlen, wenn überhaupt keine Tätigkeit mehr ausgeübt werden kann. Die Dread-Disease-Versicherung, die nur bestimmte Krankheiten berücksichtigt, und die Grundfähigkeitsversicherung, die nur leistet, wenn bestimmte Fähigkeiten verloren gehen, sind ebenfalls problematisch. Wer sich gegen die Folgen von Berufsunfähigkeit wirklich zuverlässig absichern möchte, der sollte tatsächlich auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung wählen.

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