Berufsunfähigkeitsversicherung: Was sie wirklich kostet

Berufsunfähigkeitsversicherung: Was sie wirklich kostet

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung muss sein – keine Frage. Schwieriger als die Frage nach dem „ob“ ist allerdings die Frage nach dem „wie“. Und damit eng verbunden ist die Frage nach dem „Wie viel“.

Wie hoch der Beitrag zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist, hängt von nicht weniger als fünf Faktoren ab. Da wäre zunächst einmal das Geschlecht: Da Frauen sich statistisch gesehen häufiger berufsunfähig melden als Männer, berücksichtigt das der Versicherer bei seiner Beitragserhebung, d. h. Frauen zahlen mehr. Dazu kommt als Einflussfaktor auf den Beitrag das Alter. Es gilt die Grundregel: Wer zu spät kommt, zahlt mehr. Wer in jungen Jahren abschließt, bleibt in der Regel von höheren Beiträgen verschont.

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Vorerkrankungen und gefährlicher Beruf wirken beitragssteigernd

Allerdings muss der frühzeitig abschließende Versicherungsnehmer gesund sein, was als drittes Kriterium hinzukommt. Wer Vorerkrankungen hat, zahlt mehr – abhängig von der Anzahl und der Schwere der Krankheit. Im Extremfall kommt eine Versicherung gar nicht mehr zu Stande. Zum vierten ist auch der Beruf ausschlaggebend. Je gefährlicher die ausgeübte Tätigkeit ist, desto mehr Beiträge werden verlangt – verständlicherweise. Der Dachdecker ist von Berufsunfähigkeit einfach mehr bedroht als der Bürokaufmann.

BU-Versicherer wurden von „Finanztest“ unter die Lupe genommen

Um das an Zahlen zu demonstrieren: Versicherungsunternehmen teilen Berufe in Berufsgruppen von „wenig gefährlich“ bis „sehr gefährlich“, Gruppen eins bis vier, ein. Der bei der Allianz in Sachen Berufsunfähigkeit versicherte 30-Jährige zahlt beispielsweise in Berufsgruppe eins 739 Euro im Jahr. In Berufsgruppe vier wären es dagegen 1.635 Euro – für den gleichen Schutz, die gleiche Rente – wohlgemerkt. Letztens und fünftens ist natürlich auch das Versicherungsunternehmen wichtig. Und die hat kürzlich die Stiftung Warentest, besser gesagt Finanztest, unter die Lupe genommen. Die im Juli veröffentlichten Beitragsunterschiede waren gravierend.

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