Den Freiberufler freut die Rürup-Rente

Die Rürup-Rente ist auch für ältere Freiberufler ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge

Mit dem Aufbau der privaten Altersvorsorge sollte man so früh wie möglich beginnen. Selbständige, zu denen generell auch alle Freiberufler gehören, benötigen ihr Geld in jungen Jahren oft für die Existenzgründung und verpassen den frühzeitigen Einstieg in die Altersvorsorge. Die Rürup-Rente bietet einen Ausweg aus dem Dilemma.

Mit Hilfe der staatlich geförderten Rürup-Rente können Selbständige und Freiberufler noch relativ spät in die Vorsorge für spätere Jahre einsteigen. Dank der Steuervorteile können sie sich innerhalb von wenigen Jahren eine durchaus nennenswerte Rente aufbauen, die allerdings durch andere Vorsorgebausteine ergänzt werden sollte.

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Informationen rund um die Rürup-Rente

Die Rürup-Rente existiert seit 2005. Sie hat Ähnlichkeiten mit der gesetzlichen Rente; die Finanzierung erfolgt aber kapitalgedeckt. Neben der frühzeitig zugesagten Rentenhöhe liegt ihr entscheidender Vorteil in der steuerlichen Absetzbarkeit der Beiträge als Sonderausgaben – und das bis zu 20.000 Euro pro Jahr. Wird ein Ehepaar zusammen veranlagt, so können beide Partner insgesamt 40.000 Euro im Jahr steuerbegünstigt einzahlen.

Demgegenüber stehen auch einige Nachteile. Die Verträge sind relativ stark reglementiert; so ist jede Rürup-Police

  • nicht veräußerbar,
  • nicht vererblich,
  • nicht übertragbar,
  • nicht beleihbar und
  • nicht kapitalisierbar.
Trotz dieser Nachteile bietet die Rürup-Rente vielen Personengruppen die Chance, im Alter nicht mit leeren Händen dazustehen.

Besondere Pluspunkte der Rürup-Rente

Speziell ältere Selbständige und Freiberufler sind oft froh über die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit ihre Altersvorsorge mittels der Rürup-Rente effektiv auf- oder auszubauen. Dabei spielt ihnen nicht nur die Steuerbegünstigung in die Hände; auch andere Features sind für sie von Interesse:

  • Um die Vorteile voll ausschöpfen zu können, ist keine Mindestlaufzeit erforderlich (wie zum Beispiel 12 Jahre bei privaten Rentenversicherungen),
  • Es ist kein Mindestbeitrag notwendig, um die volle Förderung zu erhalten. So können Selbständige und Freiberufler häufig Verträge mit relativ niedrigen Prämien vereinbaren, dann aber in guten Geschäftsjahren Zuzahlungen bis zur Förderhöchstgrenze leisten. So werden sie in solchen Jahren wirksam steuerlich entlastet und verbessern gleichzeitig ihre Altersvorsorge.,
  • Gute Anbieter lassen dem Kunden die Wahl, ob er seine Rentenzahlung bereits mit 62 Jahren (frühester Zeitpunkt) oder zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt (spätester Beginn 85. Lebensjahr) wünscht. So können Versicherte die Dauer ihres Erwerbslebens beliebig gestalten.,

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Freiberufler sollten sich nicht nur auf ihr Versorgungswerk verlassen

Freiberufler in so genannten „Kammerberufen“ (Ärzte, Rechtsanwälte usw.) können bei ihrem Versorgungswerk zusätzliche Beiträge einzahlen, um im Alter besser abgesichert zu sein. Sie sollten aber wissen, dass Versorgungswerke je nach demografischer Entwicklung ihre Leistungen kürzen können. Die spätere Rentenhöhe ist unsicher. Außerdem besteht für den Freiberufler keine Wahlmöglichkeit für ein bestimmtes Versorgungswerk; bei der Rürup-Rente kann er sich dagegen für das bestmögliche Angebot entscheiden. Deshalb ist eine Rürup-Police in jedem Fall eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zu den Versorgungswerken.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt’s für alle, die in ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlen: Die dort entrichteten Beiträge werden auf die bei Rürup steuerbegünstigten Einzahlungen angerechnet. Wer also beispielsweise 12.000 Euro im Jahr beim Versorgungswerk einzahlt, kann für die Rürup-Rente nur noch 8.000 Euro absetzen.

Ein Rechenbeispiel

Wer als Selbständiger oder Freiberufler volle 20.000 Euro jährlich einzahlt, kann mit Hilfe von Rürup in kurzer Zeit eine beachtliche Altersvorsorge aufbauen.

Beispiel: Ein selbständiger 55-Jähriger zahlt bis zum 65. Lebensjahr jährlich 20.000 Euro ein. Damit kann er immerhin eine monatliche Gesamtrente von etwa 1.090 Euro erzielen. Zahlt er bis zum 67. Lebensjahr, sind es sogar 1.400 Euro.

Selbständige und Freiberufler, aber auch Beamte und gut verdienende Angestellte sollten sich beraten lassen, ob die Rürup-Rente für sie ein geeigneter Baustein zur Altersvorsorge ist. Unabhängige Experten prüfen die individuelle Situation des Kunden und können so die treffenden Empfehlungen geben.

 
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