Die Psychologie der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Psychologie der Berufsunfähigkeitsversicherung

Warum sind viele Deutsche eigentlich falsch versichert? Zumindest meinen Experten, dass zu viele unnötige Versicherungen abgeschlossen werden. Manch wichtige Police wie die Berufsunfähigkeitsversicherung hat dagegen einen zu geringen Verbreitungsgrad.

Glaubt man unabhängigen Fachleuten, dann gibt es eigentlich nur drei wirklich wichtige Versicherungen: die Krankenversicherung, die Haftpflichtversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Das heißt nicht, dass alle anderen Policen grundsätzlich unnötig wären. Sie werden in der Regel aber als nicht existenziell erachtet. Trotzdem spiegelt sich dieses Expertenurteil nicht unbedingt im Verbreitungsgrad der Versicherungen wider.

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Behavioral Finance: Vorsorge ist auch eine Frage der Psychologie

Nach Angaben der „WELT am Sonntag“ haben beispielsweise 77 Prozent der Haushalte eine Hausratversicherung. Nur 22 Prozent sind dagegen gegen Berufsunfähigkeit versichert. Warum gibt es dieses Missverhältnis? Aufschluss gibt eine Studie des Forschungsinstituts für Asset Management (FIFAM) an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Man hat sich hier auf das Fachgebiet „Behavioral Finance“ spezialisiert und geht – vereinfacht ausgedrückt - der Frage nach, warum Menschen ihr Geld falsch anlegen. Hierbei spielt die Psychologie eine entscheidende Rolle.

Berufsunfähigkeit: Risiko ist nicht wirklich greifbar

Nach Angaben der „WELT am Sonntag“ ist ein Ergebnis der Studie, dass den Anlegern die negativen Konsequenzen einer fehlenden Versicherung höchst unterschiedlich bewusst sind. Bei der Hausratversicherung leuchtet jedem ein: Eine leer geräumte Wohnung nach dem Urlaub ist unangenehm und das Risiko sollte versichert sein. Die Konsequenzen erscheinen nahe und greifbar. Ganz anders sieht das bei der Berufsunfähigkeit aus. Kaum jemand kann sich die Konsequenzen dieses Versicherungsfalls so richtig vorstellen. Daher schieben viele dieses Problem auf die lange Bank. Manch einer so lange, bis es zu spät ist.

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