Einstiegstarife in die private Krankenversicherung

Einstiegstarife in die private Krankenversicherung

Derzeit werben private Krankenversicherer verstärkt mit günstigen Einstiegspolicen. Die Tageszeitung „Die Welt“ hat sich ein solches Angebot genauer angeschaut und seine Vor- und Nachteile analysiert.

In diesen Jahren ist ein verstärkter Trend zur Existenzgründung zu verzeichnen. Oftmals handelt es sich bei den Gründern um ehemalige Angestellte, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und nun mit Hilfe staatlicher Unterstützung als Gewerbetreibender oder Freiberufler versuchen Fuß zu fassen. In der Regel waren die jungen Unternehmer vormals gesetzlich versichert, wobei sich mit dem Statuswechsel auch die Karten in Sachen Krankenversicherung neu mischen lassen. Private Versicherer haben insbesondere diese Zielgruppe im Auge, wenn sie günstige Einstiegstarife mit verändertem Leistungsspektrum schaffen.

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Einstieg in private Krankenversicherung mit Zusatzleistungen ...

In einer aktuellen Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ wurde beispielhaft ein Versicherer unter die Lupe genommen und die positiven sowie negativen Aspekte aufgezeigt. Der Tarif „Intro-Privat“ der uniVersa Versicherung sieht einen Selbstbehalt von 300 Euro vor, weist aber auch gegenüber „normalen“ privaten Versicherungen einige Vorteile auf, indem Heilpraktikerrechnungen sowie Psychotherapie-Sitzungen zum Teil abgerechnet werden können. Zudem überzeugt der Einsteiger-Tarif mit einer sechsmonatigen Beitragsfreiheit nach einer Entbindung.

... aber auch mit Abstrichen beim Krankenhausaufenthalt

Was auf den ersten Blick aussieht wie "besser und trotzdem billiger", lässt auf den zweiten Blick allerdings Leistungseinbußen erkennen. Denn einige Klassiker unter den „Privat-Vorteilen“ bleiben bei diesem Tarif auf der Strecke: Chefarztbehandlung und Ein-Bett-Zimmer im Krankenhaus müssten gesondert versichert werden, gehören also nicht zur Grundausstattung. Auch bei der ambulanten Behandlung ist eine 100-Prozent-Erstattung nicht selbstverständlich. Sie greift nur bei Hausarzt-Besuchen sowie beim Facharzt, wenn eine Überweisung vorliegt. Trotzdem zeigt das Beispiel der uniVersa-Versicherung, wie mit Einfallsreichtum die private Krankenversicherung attraktiv und bezahlbar gestaltet werden kann.

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