Erwerbsminderung: Rente wegen Berufsunfähigkeit - die Hürden

Erwerbsminderung: Wann Sie eine Rente wegen Berufsunfähigkeit erhalten

Wen das Schicksal der Berufsunfähigkeit ereilt, könnte Anspruch auf eine gesetzliche Rente haben. Voraussetzung: Man ist vor 1961 geboren und kann die Berufsunfähigkeit medizinisch nachweisen. Aber was heißt das genau?

Eine gesetzliche Rente wegen Berufsunfähigkeit erhält man nur, wenn diese auch aus medizinischer Sicht notwendig ist. Das wird natürlich genauestens geprüft. Festgestellt wird die Erwerbs- und Berufsunfähigkeit letztlich im Rahmen des Rentenantragsverfahrens vom sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung. Anhand der medizinischen Unterlagen wird zunächst ermittelt, ob die Erwerbsfähigkeit tatsächlich vermindert ist. Ist das der Fall, ist die Frage zu klären, aufgrund welcher Erkrankung oder Folgen eines Unfalls die Erwerbsminderung eingetreten ist. Bei Bedarf werden zusätzlich Befundberichte vom behandelnden Arzt angefordert oder man bittet den Antragsteller, sich einem Gutachter vorzustellen.

Tarif-Check: Die besten BU-Tarife im Vergleich
Meine Vorgaben für den Anbieter-Tarif-Vergleich
Bitte Versicherung wählen …
Ich interessiere mich für …
Monatliche Rente bei Berufsunfähigkeit
Versicherungsdauer bis zum Alter …
Priorität (Mir ist wichtig …)
Stempel Info Service

Berufsunfähigkeit: Rehabilitation geht vor Rente

Der Rentenversicherungsträger prüft bei einer Antragstellung immer auch, ob Rehabilitationsmaßnahmen in Betracht kommen. Ziel der Reha ist es natürlich, beim Betroffenen die Minderung seines beruflichen Leistungsvermögens ganz oder teilweise zu beseitigen. Hierbei gilt der Grundsatz: Rehabilitation geht vor Rente. Ein wichtiger Punkt, denn in vielen Fällen wird es nichts mit der erhofften Rente für den Geschädigten. Außerdem ist eine Rehabilitation in den meisten Fällen kostengünstiger für die Sozialkassen.

Erwerbsminderung: Neue gesetzliche Grundlagen

Zum 1. Januar 2001 wurden die gesetzlichen Grundlagen rund um die Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit neu geregelt. Für beide Fälle gibt es nur noch eine einheitlich geltende Rente, und zwar in zwei Abstufungen: Eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung und eine wegen voller Erwerbsminderung. Wer allerdings nach 1961 geboren ist und noch sechs Stunden täglich in einem beliebigen Beruf tätig sein kann, gilt seither nicht mehr als erwerbsgemindert - weder teilweise noch vollständig.

Vorsorge-News jetzt auch bei
Facebook, Twitter & Google+
+++ Berufsunfähigkeit & Dienstunfähigkeit: Übersicht aller Beiträge – Seit +++ Altersvorsorge: Indexfonds schlagen Rentenversicherung & Co. +++ Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvolle Kriterien für die Auswahl +++