Finanztest: Private Rentenversicherung im Visier

Finanztest: Private Rentenversicherung zahlt immer weniger

Etliche Verbraucher haben eine private Rentenversicherung. Doch die Zahlungen der Versicherer fallen zukünftig niedriger aus, denn die Lebenserwartung der Kunden steigt immer weiter. Das Magazin Finanztest hat die klassische private Rentenversicherung untersucht.

Finanztest: Private Rentenversicherung zahlt immer wenigerFinanztest: private Rentenversicherungen zahlen immer weniger

Geht es Ihnen auch so? Haben Sie eine private Rentenversicherung und freuen sich schon auf einen sorgefreien Ruhestand? Die Freude könnte ein wenig getrübt werden, da die garantierte Zahlung einer klassischen privaten Rentenversicherung eher mager ausfällt. Ein Beispiel: Zahlt eine heute 37-jährige Kundin monatlich 100 Euro in eine klassische private Rentenversicherung, kann sie nach 30 Jahren mit einer garantierten Rente von nur 164 bis 189 Euro rechnen, so das Magazin Finanztest.

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Private Rentenversicherung: Police rechnet sich erst im hohen Alter

Eine private Rentenversicherung loht sich vor allem für diejenigen, die lange leben und ein gesegnetes Alter von mindesten 85 Jahren erreichen. Dies dürfte für die Besitzer einer privaten Rentenversicherung jedoch kein Problem sein. Denn auffallend ist, dass die Versicherungsnehmer einer klassischen privaten Rentenversicherung besonders alt werden. Wer sich fit fühlt, schließt eine Rentenversicherung mit monatlichen Zahlungen ab. Kunden mit Vorerkrankungen wollen keine private Rentenversicherung haben.

Wer schon in jungen Jahren eine klassische private Rentenversicherung abschließen möchte, braucht einen langen Atem. Das Geld ist bis zum Eintritt des Rentenalters gebunden. Vorzeitige Vertragsauflösungen sind nur mit hohen Verlusten möglich, so das Verbrauchermagazin Finanztest.

Finanztest: garantierte Rente bis ans Lebensende

Die gestiegene Lebenserwartung ist Hauptursache für sinkende Rentenzahlungen. Wenn die Menschen immer älter werden, muss das angesparte Geld über einen längeren Zeitraum verteilt werden. Die Versicherungsgesellschaften rechnen die garantierte Rente auf Grundlage von Sterbetafeln aus. Daraus wird beispielsweise abgeleitet, dass Frauen älter werden als Männer. Deshalb fällt die garantierte Rente bei Frauen niedriger aus als bei Männern.

Neben der garantierten Rente, sind die Versicherungsnehmer auch an den erwirtschafteten Überschüssen der Versicherungsgesellschaft beteiligt. Die Überschüsse sind nicht garantiert, sollen aber später die monatliche Rente erhöhen. Überschüsse entstehen dann, wenn die Versicherer mit den Kundengeldern eine höhere Rendite erwirtschaften als der garantierte Zins. Überschüsse entstehen auch, wenn die tatsächlichen Kosten der Versicherer niedriger ausfallen als vorab kalkuliert.

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