Gesetzliche Rentenversicherung: Rentner hoffen auf mehr Rente

Gesetzliche Rentenversicherung: Ob Rentner zukünftig mit mehr Rente rechnen können

Die heutigen Rentner leiden auf verhältnismäßig hohem Niveau: Die gesetzliche Rentenversicherung beschert ihnen die dritte Nullrunde nacheinander. Damit soll jetzt Schluss sein - aus verfassungsrechtlichen Gründen.

In den vergangenen zwei Jahren mussten die Rentner und Pensionäre jeweils eine Nullrunde hinnehmen. Das bedeutete, dass ihnen die gesetzliche Rentenversicherung keine Mehreinnahmen bescherte. Auch in diesem Jahr gab es keine Rentensteigerung. Was im Hinblick auf die Lastenverteilung zwischen den Generationen gerecht erscheint, könnte jedoch verfassungsrechtliche Probleme machen. Denn nach dem Grundgesetz darf die gesetzliche Rentenversicherung nicht dauerhaft von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt werden.

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Rentner können bei der Rente auf kleines Plus hoffen

Um mit dem Gesetz nicht in Konflikt zu kommen, will die große Koalition jetzt handeln. Der so genannte Nachholfaktor, der künftig die jährlichen Zuwächse bei den gesetzlichen Renten zusätzlich dämpfen soll, wird jetzt abgemildert. Oder genauer: Er wird verschoben auf 2011. Dann läuft nämlich der so genannte Riester-Faktor aus, der im Moment zusätzlich die Rentenentwicklung dämpft. Es ist somit möglich, dass die Bezieher aus der gesetzlichen Rentenversicherung ab 2007 wieder ein kleines Plus verbuchen können.

Gesetzliche Rentenversicherung sieht „Rente mit 67“ vor

Unabhängig davon will die Arbeitsgruppe zur „Rente mit 67“ in dieser Woche wichtige Eckpunkt zur Anhebung des Rentenalters beschließen. Das Konzept sieht vor, das Renteneintrittsalter stufenweise von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Die Folge wäre nicht nur eine Senkung der Ausgaben, sondern vor allem auch eine Verbesserung der Einnahmesituation durch eine Verlängerung des Beitragszeitraums in der gesetzlichen Rentenversicherung.

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