Gothaer Krankenversicherung verbessert Bedingungen

Änderungen betreffen alle Kunden der Gothaer Krankenversicherung

Die kommenden Unisex-Tarife werden vielen Versicherungen eine Menge Arbeit bescheren. Zahlreiche Tarife müssen neu berechnet werden. Viele Anbieter werden bei der Gelegenheit auch gleich ihre allgemeinen Versicherungsbedingungen überarbeiten. Die Gothaer Krankenversicherung ist bereits vorzeitig einen Schritt in diese Richtung gegangen.

Die Gothaer plant Verbesserungen in mehreren Bereichen. Dabei setzt sie aber noch nicht alle Mindestkriterien um, die der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. den Unternehmen vorgeschlagen hat. Eine Arbeitsgruppe des Verbandes hatte im Frühjahr 2012 einen Kriterienkatalog erarbeitet, der allerdings keinen verbindlichen Charakter hat. Er soll aber gewisse Mindeststandards formulieren, um die PKV in ihrem Leistungsspektrum deutlich gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung abzugrenzen.

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Verbesserungen der Gothaer Krankenversicherung in vielen Bereichen

Die Gothaer Krankenversicherung ändert ihre Allgemeinen Versicherungsbedingungen nicht nur für Neu-, sondern auch für Bestandskunden. Die Verbesserungen betreffen unterschiedliche Bereiche:

  • Kindernachversicherung: Zukünftig entfällt die Wartezeit von drei Monaten für neuversicherte PKV-Kunden, die ein neugeborenes Kind nachversichern wollen. In einigen Tarifen kann auch – in Bezug auf das Neugeborene – die Selbstbeteiligung geändert werden.
  • Krankenhausambulanzen: Die neuen Regelungen berücksichtigen auch die Versorgung in Krankenhausambulanzen oder medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Dabei werden auch geeignete Möglichkeiten zum Krankentransport eingeschlossen.
  • Anschluss-Heilbehandlung: Zukünftig werden Anschluss-Heilbehandlungen unter bestimmten Voraussetzungen regelmäßig genehmigt. Wichtige Bedingungen: Beginn der Behandlung innerhalb von 14 Tagen nach einem (leistungspflichtigen) Krankenhausaufenthalt und Vorhandensein einer definierten Krankheit gemäß den Einzelbedingungen.
  • Auslandsreisen im europäischen Ausland: Schutz besteht zukünftig bereits bei Abschluss des Vertrages. Bisher galt eine Versicherungszeit von 12 Monaten.

Behandlungen in gemischten Anstalten einfacher

Verbesserungen führt die Gothaer auch im Bereich der gemischten Anstalten ein. Darunter versteht man Kur- und Sanatoriumskliniken, die aufgrund der ärztlichen Infrastruktur Krankenhauscharakter haben. Normalerweise übernehmen PKV-Unternehmen entstehende Kosten nur nach einer vorherigen Leistungszusage. Die Gothaer will zukünftig auf diese Bedingung verzichten, wenn ein Notfall vorliegt. Auch medizinisch notwendige Behandlungen sollen für gemischte Anstalten anerkannt werden, wenn sie in jedem Fall stationär behandelt werden müssen.

Alle genannten Verbesserungen werden ab 1. Januar 2013 wirksam. Das Schöne dabei ist: Es wird keinen Mehrbeitrag dafür geben. Bei Neukunden sind alle Änderungen bereits in die Verträge eingearbeitet.

Wer sich für eine private Krankenversicherung interessiert, sollte sich an einen unabhängigen Berater wenden, der sich in allen relevanten PKV-Tarifen auskennt.

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