Hallesche Krankenversicherung erzielt ein „A+“ beim Rating

Assekurata-Analysten bescheinigen der „Hallesche Krankenversicherung“ wieder ein „sehr gut“

Regelmäßig prüft die Kölner Rating-Agentur ASSEKURATA private Krankenversicherer auf ihre Qualitäten. Dies geschieht grundsätzlich auf freiwilliger Basis. Jüngst stellte sich die Hallesche Krankenversicherung a. G. den Analysten – und erzielte ein glattes „sehr gut“ in der Endbewertung.

Die Kölner Analysten nutzen öffentliche und interne Daten der Unternehmen. Um eine Beurteilung auch aus Kundensicht zu ermöglichen, befragt die Rating-Agentur telefonisch über 800 Versicherungskunden. Jedes Jahr wird das Rating aktualisiert. Jetzt war wieder einmal die Hallesche Krankenversicherung dran. Schon zum 14. Mal heimste der Krankenvollversicherer ein „sehr gut“ ein. Für das Endurteil zählten fünf „Teilqualitäten“ mit unterschiedlichen Gewichtungsfaktoren.

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„Exzellent“ in Beitragsstabilität und Sicherheit

In zwei Teilqualitäten erzielte die Hallesche Krankenversicherung die Traumnote „exzellent“ (A++). Besonders freuen dürfte sich der Versicherer dabei über das A++ bei der Beitragsstabilität, ist diese doch mit 35 % Gewicht für das Gesamturteil die wichtigste Teilqualität. Die Analysten fanden überdurchschnittlich hohe Finanzmittel vor, die dem Anbieter für künftige Beitragsentlastungen zur Verfügung stehen.

Assekurata weist darauf hin, dass in den letzten sechs Jahren die Beitragsanhebungen der Halleschen mit 5,68 % über dem Assekurata-Durchschnitt (4,18 %) lagen. Aufgrund der erhobenen Kennzahlen sehen die Analysten jedoch sehr gute Chancen, dass die Beitragsanhebungen in nächster Zeit moderat bleiben.

Zu dieser Vermutung passt auch das zweite „exzellente“ Teilergebnis im Rating: Ein A++ gab es nämlich außerdem noch für die Sicherheit der Hallesche Krankenversicherung. Das Unternehmen stockt nach den Erhebungen von Assekurata ständig sein Eigenkapital auf – jährlich um 15 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote der Halleschen liegt deutlich über dem Marktdurchschnitt.

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Hallesche Krankenversicherung in allen anderen Teilgebieten „sehr gut“

Jeweils ein „sehr gut“ (A+) konnte die Hallesche Krankenversicherung in allen anderen untersuchten Teilbereichen erzielen.

  • Der Erfolg (25 % Gewicht) erwies sich als überdurchschnittlich gegenüber anderen Unternehmen. Laut den Analysten spielten dabei die besonders guten versicherungsgeschäftlichen Ergebnisse sowie die relativ soliden Kapitalanlagerenditen eine Rolle.
  • Wachstum und Attraktivität im Markt (10 % Gewicht) konnten sich ebenfalls sehen lassen: Die Rating-Agentur attestierte hier der Halleschen eine nach wie vor sehr gute Position im Markt. Sie bescheinigte dem Versicherer insbesondere, eher auf ein qualitatives als ein quantitatives Wachstum zu setzen. So sei die Hallesche Krankenversicherung auch weit weniger als andere Unternehmen von der Nichtzahlerproblematik betroffen.
  • Die insgesamt positiven Ergebnisse der Kundenbefragungen mündeten in einem „A+“ auch bei der Teilqualität Kundenorientierung (25 % Gewicht). Die Servicequalität wurde von Assekurata noch einmal extra geprüft. Die Tester bescheinigten der Halleschen eine kompetente und zügige Bearbeitung von Kundenanliegen.
Rating-Ergebnisse können die Wirklichkeit zwar nicht 1:1 abbilden, geben den Kunden aber wichtige Hinweise auch für zukünftige Entwicklungen. Wer sich für eine private Krankenvollversicherung interessiert, sollte immer mehrere Angebote vergleichen und unabhängige Experten hinzuziehen: Sie kennen sich auch in Detailfragen aus und helfen bei der Entscheidung.

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