Kinder in der PKV: Eine Familienversicherung gibt es nicht

Kinder in der PKV: Lohnt sich das?

Die private Krankenversicherung (PKV) ist mit vielen Vorteilen verbunden. Aber eines bietet sie nicht: eine kostenlose Familienversicherung. Das ist in einer gesetzlichen Krankenkasse anders: Hier sind Kinder ohne zusätzlichen Beitrag mitversichert.

Kinder in der PKV: Lohnt sich das?Kinder in der PKV: Lohnt sich das?

Viele Angestellte warten nur auf den einen Moment, in dem sie endlich in die PKV wechseln dürfen. Das ist dann der Fall, wenn ihr Einkommen die Versicherungspflichtgrenze überschreitet. Dann endlich dürfen sie sich privat versichern, wenn sie eine PKV finden, die sie aufnimmt. Sind aber Kinder im Spiel, dann fällt die Entscheidung nicht ganz so leicht. Sie zahlen in der PKV nämlich einen eigenen Beitrag, der je nach Tarif und Leistungen zwischen 70 und 130 Euro liegen kann.

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Kinder: Je mehr desto weniger lohnt sich ein Wechsel

Gerade für ehemals gesetzlich Versicherte ist das ungewohnt, waren ihre Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung doch immer kostenlos mitversichert. Daher sollten gerade Familien mit mehreren Kindern gut rechnen, ob sich ein Wechsel überhaupt lohnt. Sind drei oder vier Kinder im Spiel, kann es schnell verhältnismäßig teuer werden. Hier ist also guter Rat bzw. gute Beratung teuer.

PKV: Beamte entscheiden sich in der Regel dafür

Etwas leichter ist da die Entscheidung für Beamte. Sie erhalten in der Regel Beihilfe, so dass für sie die PKV letztlich nicht ganz so teuer wird. In der Folge ist es in Deutschland gang und gäbe, dass Beamten-Familien samt Kinder komplett in der PKV versichert sind. Angestellte überlegen da schon eher und für Selbstständige gelten ohnehin andere Regeln. Sie können sich ohnehin privat versichern – unabhängig vom Einkommen. Und für alle gilt: Ob es sich am Ende gelohnt hat zu wechseln, zeigt vor allem die nicht voraussehbare Krankengeschichte der kommenden Jahre. Insofern spielen Unsicherheitsfaktoren immer mit.

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