Wechsel mit Kind und Kegel in die PKV

Was Eltern beim Wechsel in die PKV beachten müssen

Diese Rechnung ist für Alleinstehende einfach: Ein Wechsel in die PKV bringt in der Regel günstigere Beiträge und bessere Leistungen mit sich. Wer gesund ist, der kann die Angebote der PKV nahezu bedenkenlos annehmen. Nicht ganz so einfach ist die Rechnung hingegen für jene, die eine Familie gründen wollen oder bereits Familienvater oder -mutter sind.

Was viele nicht wissen: In der PKV gibt es keine beitragsfreie Familienversicherung – im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse. Kinder von privat versicherten Angestellten oder Selbstständigen, deren Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, benötigen daher eine selbstständige Krankenversicherung. Dieser Versicherungsschutz schlägt, je nach Krankenversicherer und den gewählten tariflichen Leistungen, mit monatlich etwa 70 bis 130 Euro pro Kind zu Buche. Ein hübsches Sümmchen, das den Beitragsvorteil der PKV deutlich schmälert. Doch – wen wundert's – auch hier gibt es Ausnahmen.

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Die beitragsfreie Familienversicherung für Kinder ist möglich, wenn ...

Kinder von Privatversicherten müssen nicht in jedem Fall selbständig versichert werden: Die Versicherung im Rahmen der beitragsfreien Familienversicherung des Ehegatten ist gemäß Sozialgesetzbuch dann möglich,

  • wenn das Einkommen des Privatversicherten unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, was bei Selbständigen durchaus nicht selten vorkommt,
  • oder wenn das Einkommen des gesetzlich versicherten Ehegatten höher als das Einkommen des privat versicherten Ehegatten ist.

Beamte mit Kindern wählen meist die PKV

Deutlich einfacher haben es da die Staatsdiener: Sie erhalten in der Regel eine Beihilfe von ihrem Dienstherrn, sodass für sie die private Krankenversicherung deutlich günstiger ist als für Angestellte oder Selbstständige. Kein Wunder also, dass Beamte sich und ihre Kinder in der Regel in der PKV wiederfinden.

Fazit: Beamte sind fein raus. Gerade für Angestellte und Selbständige gilt jedoch auch hier, dass Kinder zwar das Leben, nicht aber das Portemonnaie der Eltern bereichern.

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