Lebensversicherung: Altersvorsorge für Leute mit Stehvermögen

Zwei Gesichter: Eine Lebensversicherung kann eine schlechte oder eine akzeptable Altersvorsorge sein

Viele haben sie, aber viele wollen sie eigentlich gar nicht mehr. An den Lebensversicherungen scheiden sich die Geister. Ist das eine gute oder schwache Altersvorsorge? Über 90 Millionen Policen sind im Umlauf – das ist viel. Jeder Zweite kündigt vor Ende der Laufzeit. Das ist auch viel. Steckt der Wurm drin?

Fragen über Fragen, und jeder antwortet anders. Der Branchenverband GDV spricht von einer einmaligen „Kombination von langfristig attraktiver Rendite und Risikoabsicherung mit niedrigen Kosten.“ Das hört sich prima an. Verbraucherzentralen, Stiftung Warentest und andere unabhängige Experten betrachten die klassische Lebensversicherung mit mehr Skepsis. Ihre Contra-Argumente: Hohe Abschlussprovisionen, dadurch jahrelang geringer Rückkaufwert; undurchsichtige Kostenstruktur; Rendite insgesamt mäßig. Entsprechend groß ist die Verunsicherung beim Verbraucher. Immerhin geht es um sehr viel Geld – aber auch um die Sicherheit der eigenen Altersvorsorge.

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Eine Lebensversicherung als prima Altersvorsorge? Das kommt drauf an ...

Ganz schön knifflig. Aber es stimmt schon: Aufgrund ihrer Konstruktion ist die Kapital-Lebensversicherung bzw. die private Rentenversicherung ein schlechtes Geschäft für jeden, der vorzeitig aufgibt. Von einer Rendite kann man dann oft gar nicht mehr sprechen. Wer – aus welchen Gründen auch immer – seinen Vertrag nicht erfüllen kann, sollte ihn beitragsfrei stellen. Dann ist der Verlust geringer.

Irgendwie logisch: Die vollmundigen Werbesprüche der Branche beziehen sich stets auf Verträge, die vollständig erfüllt werden. Dann ist die Lebensversicherung – das ist nicht unerheblich – eine relativ sichere Altersvorsorge. Und die Rendite? Die Leistungen liegen immerhin regelmäßig höher als die Mindestgarantie. Der Zinseszinseffekt beginnt spät, aber kräftig zu arbeiten. Wichtig vor allem: Ein Teil des Sparertrags wird erst am Ende der Laufzeit ausgeschüttet. Also: durchhalten!

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