Map-Report 761: Auch die Allianz macht mit beim PKV-Rating

Der neue Map-Report für die PKV liegt vor: Höhere Beiträge, gute Rating-Ergebnisse, klarer Sieger

Zum zwölften Mal veröffentlichte der Map-Report sein jährliches Rating-Ergebnis für die Sparte „Private Krankenversicherung“. Beim Leistungsvermögen der untersuchten PKV-Unternehmen gab es keine Komplettausfälle; drei Anbieter erreichten sogar die Bestnote. Die Beiträge stiegen allerdings noch einmal kräftig an.

Der neue Map-Report für die PKV liegt vor: Höhere Beiträge, gute Rating-Ergebnisse, klarer SiegerMap-Report: Drei Anbieter erreichten Bestnote beim PKV-Rating

16 von über 40 PKV-Anbietern legen alljährlich ihre Karten auf den Tisch. Experten untersuchen dann akribisch alle relevanten Kennzahlen der Unternehmen. Im Bereich „Bilanz“ zählen z.B. Nettorendite und Schadenquote, aber auch Abschlusskosten- und Verwaltungskosten dazu. In den Bereich „Service“ fließen Stornofälle ebenso mit ein wie registrierte Beschwerden. Als dritten Faktor nimmt der Map-Report auch die Beitragsentwicklung ins Visier. Das Gesamtergebnis liefert ein Rating, das dem Kunden wertvolle Hinweise auf die Qualität einzelner PKV-Anbieter bietet.

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Erster Platz beim Map-Rating: Debeka

Spitzenreiter im aktuellen Map-Report 761 ist die Debeka. Vor allem überdurchschnittliche Werte bei Bilanz und Service verhalfen ihr zum ersten Platz. Ebenfalls die Bestnote „ausgezeichnet“ erhielten die DKV und die R+V. Die DKV punktete vor allem im Bereich „Beiträge“; die R+V zeigte sich in allen Prüfpunkten gleichmäßig stark.

Acht Gesellschaften erreichten noch ein „sehr gut“ im aktuellen Rating: Provinzial Kranken, HanseMerkur AG, Alte Oldenburger, Signal, Inter, DEVK, Allianz und Concordia. Vier weitere PKV-Unternehmen schnitten „gut ab; die Pax-Familienfürsorge erreichte lediglich ein „befriedigend“.

Weitere PKV-Unternehmen wurden zwar in Teilbereichen mit untersucht, allerdings legten sie nicht alle Karten auf den Tisch. Unter den 16 geprüften PKV-Anbietern war dieses Jahr zum ersten Mal auch die Allianz dabei. Der drittgrößte PKV-Anbieter hatte sich bisher den Analysten verweigert; unterm Strich eher unnötig, denn Allianz erreichte auf Anhieb ein „sehr gut“.

Immer noch deutliche Beitragserhöhungen in der PKV

Die Beiträge bei den Angestellten stiegen von 2010 auf 2011 um durchschnittlich 5,5 Prozent. Gegenüber der Steigerung im Vorjahr bedeutet diese Zahl aber immerhin einen Rückgang von 1,7 Prozentpunkten. Am kräftigsten schlug die Provinzial Kranken auf: 16,4 Prozent Beitragserhöhung. Concordia, DKV, DEVK und Signal hingegen benötigten keine Erhöhung ihrer Tarife.

Für Neukunden (Angestellte) geriet die durchschnittliche Beitragserhöhung etwas deftiger: Sie lag bei 7,3 Prozent. Die Beamten kamen besser davon: Neukunden mussten hier im Schnitt 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr bezahlen, Bestandskunden lediglich 2,0 Prozent. Allerdings waren bei den Beamten im Vorjahr besonders satte Steigerungen zu beobachten: rund acht Prozent wurden für verbeamtete Kunden draufgeschlagen.

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Fachkundige Beratung hilft bei der PKV-Auswahl

Ganz falsch, so das wichtigste Ergebnis im diesjährigen Map-Report, liegt man mit keinem der untersuchten PKV-Angebote. Da die Rating-Ergebnisse auf sehr genauen Analysen aller wichtigen Kennzahlen beruhen, kann der Kunde klare Anhaltspunkte für seine Auswahl finden. Da aber außerdem auch individuelle Voraussetzungen berücksichtigt werden sollten, empfiehlt sich immer eine zusätzliche Beratung. Sie kann auch über das Medium Internet erfolgen.

Wer sich die Untersuchungsergebnisse im Detail ansehen möchte, kann unter info@map-report.com eine elektronische Version (32,50 Euro) oder ein gebundenes Heft (37,50) beziehen. Der Titel der Untersuchung lautet „Private Krankenversicherung: M-Rating“ (Map-Report 761).

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