Option Beitragsentlastung: Wenn die PKV im Alter immer günstiger wird…

Neue Angebote von PKV-Versicherern erzielen bis zu 100 Prozent Beitragsentlastung im Alter

Fast 25 private Krankenversicherer sind mittlerweile auf den Zug aufgesprungen, der da „Beitragsentlastung im Alter“ heißt. Damit bietet fast die Hälfte der PKV-Unternehmen Kunden die Möglichkeit, ihre Beiträge im Alter nicht explodieren zu lassen. „Beitragsentlastungskomponenten“ oder kurz BEK heißt das im Versicherungsdeutsch.

Die Allianz macht mit, ebenso der Münchener Verein, die R+V, uniVersa, Central, BK/UKV, die DKV und mehr als ein Dutzend anderer Versicherer: Sie alle wissen um die Gefahren hoher Beiträge im Alter und haben deshalb spezielle Tarife aufgelegt, mit denen Kunden im Alter besonders günstig PKV-versichert sind. Der Preis dafür: Extra-Beiträge in jüngeren Jahren. Das Ganze ist also – wie oft bei Versicherungen – ein Rechenexempel.

Tarif-Check: Die besten PKV-Tarife
Meine Vorgaben für den Anbieter-Tarif-Vergleich
Bitte Versicherung wählen …
Ich interessiere mich für …
Stationäre Behandlung
Ambulante Behandlung
Zahnbehandlung
Selbstbeteiligung
Stempel Info Service

Beitragsentlastung bis 100 Prozent

Der Preis für die spätere Beitragsentlastung differiert je nach den persönlichen Kundenwünschen. Wer das Maximum haben möchte – sprich: eine Beitragsentlastung im Alter von hundert Prozent – , muss entsprechend tief in die Tasche greifen. Das kann schnell ein dreistelliger Betrag werden. Immerhin: Wenn im Alter das Geld etwas knapper wird als in Erwerbszeiten, ist der Kunde eine große Sorge bereits los – die Abbuchungen der PKV können ihn dann nicht mehr schocken.

Ganz umsonst wird das Versicherungsleben im Alter allerdings nicht: In der Regel muss der Kunde die BEK-Beiträge nämlich weiterhin überweisen, selbst wenn er für seine Vollversicherung eine hundertprozentige Beitragsentlastung vereinbart hat. Da es sich bei dem BEK-System aber um eine Art zusätzliche Rentenversicherung handelt, kann er dort mit stabileren Beiträgen rechnen.

Integrierte Rentenversicherung sorgt für Sicherheit bei Beitragsentlastung

Das Merkmal „private Rentenversicherung“ bringt es auch mit sich, dass der Versicherer Überschüsse erwirtschaften kann. Unterm Strich kann der Kunde also später mit einer garantierten monatlichen Rente und zusätzlichen Überschüssen rechnen. Das Besondere beim BEK-System: Die Auszahlung der Beträge geht nicht direkt an den Kunden, sondern an das betreffende PKV-Unternehmen. Der Versicherer senkt dann im Gegenzug die Beiträge des Kunden. Läuft die Rentenversicherung schlechter als erwartet, kann dem Kunden das egal sein: Die vereinbarte Reduzierung der PKV-Beiträge ist immer gewährleistet.

Vorsorge-News jetzt auch bei
Facebook, Twitter & Google+
+++ Berufsunfähigkeit & Dienstunfähigkeit: Übersicht aller Beiträge – Seit +++ Altersvorsorge: Indexfonds schlagen Rentenversicherung & Co. +++ Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvolle Kriterien für die Auswahl +++

2011 stiegen die PKV-Prämien um sieben Prozent

Bei den ständig steigenden Tarifen (nicht nur) in der PKV machen Angebote zu einer späteren Beitragsentlastung Sinn. 2011 stiegen die PKV-Prämien im Schnitt um sieben Prozent. Kunden sollten allerdings beachten, dass Risikozuschläge bei manchen Versicherern nicht abgedeckt sind. Wer mit Vorerkrankungen in die PKV startet, hat im Alter eine geringere Beitragsentlastung als Kunden ohne Vorerkrankungen.

Genaues Hinschauen ist also auch bei Entlastungstarifen wichtig. Wer einige Angebote verglichen hat, kann sich von Experten zusätzlich beraten lassen. Sie berücksichtigen die persönliche Situation jedes Einzelnen und helfen ihm, sich für den richtigen Vertrag zu entscheiden.

Verwandte Themen
 
Private Krankenversicherung - Vergleich anfordern!