Private Berufsunfähigkeitsversicherung: Für Selbständige ein Muss

Private Berufsunfähigkeitsversicherung: Selbstständige brauchen finanzielle Absicherung

Wer sich selbstständig machen möchte, braucht nicht nur ein durchdachtes Geschäftsmodell, sondern auch eine gute persönliche Absicherung. Vor allem die private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gehört zu den grundlegenden Versicherungen.

Neben betrieblichen Versicherungen brauchen Selbstständige auch private Policen. Gerade die BU ist hier besonders wichtig: Erkrankt der Selbstständige oder wird er gar invalide, ist die finanzielle Existenz bedroht. Denn mit einer gesetzlichen Rente können die wenigsten Selbstständigen rechnen. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt im Fall der Fälle eine Rente, die das Einkommen ersetzt. Doch Vorsicht: Bevor die Rente fließt, prüfen Versicherer genau, ob dem Versicherten die Umorganisation seines Betriebes zugemutet werden kann.

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Rentenanspruch aus der privaten Versicherung gegen Berufsunfähigkeit

Viele sind schon über 50, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Betrieb nicht mehr führen können. Wohl dem, der dann auf eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zurückgreifen kann. Einen Pferdefuß gibt es aber speziell für Selbstständige: Die Versicherungsgesellschaft prüft, ob eine Umorganisation des Betriebes möglich ist. In diesem Fall wird die Versicherung die Rentenzahlung in aller Regel ablehnen. Gut zu wissen: Durch die Umorganisation darf der Firmenchef nicht sein Weisungsrecht verlieren oder erhebliche finanzielle Einbußen erleben. Gerade für Ein-Mann- oder Kleinbetriebe ist eine Umorganisation oft nicht möglich. Auch Fachkenntnisse des Chefs, wie zum Beispiel das Spezialwissen eines Architekten, können von den Mitarbeitern nicht ohne weiteres ausgeglichen werden.

Private BU: Wann eine Umorganisation des Betriebes nicht zumutbar ist

Kann der Versicherer tatsächlich die Reorganisation des Betriebes verlangen? Tatsächlich ist es so, dass es häufig zu langwierigen Auseinandersetzungen kommt, wenn es darum geht, ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt oder nicht. Bei der Frage, inwiefern eine Reorganisation des Betriebes möglich ist, werden folgende Fälle in der Regel zugunsten des Versicherten entschieden:

  • Gesundheitliche Unzumutbarkeit: Aufgrund seiner Erkrankung kann der Firmenchef kein anderes Betätigungsfeld innerhalb des Betriebes wahrnehmen.
  • Wirtschaftliche Unzumutbarkeit: Dauerhafte erhebliche finanzielle Einbußen müssen nicht hingenommen werden.
  • Der Firmeninhaber soll weiterhin eine leitende, ihm angemessene Funktion innehaben.
Fazit: Die Reorganisation eines Betriebes muss sinnvoll sein und darf an der Realität des Wirtschaftslebens nicht vorbeigehen.

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