Private Krankenversicherung: BamS-Meldung ist falsch

Private Krankenversicherung dementiert BamS-Meldung

Die Bild am Sonntag (BamS) hatte gemeldet, dass sich die private Krankenversicherung von der Gesundheitsreform freikaufen wolle. Was immer das genau hieße, das Dementi des zuständigen Verbandes kam postwendend – sogar an einem Sonntag.

Die private Krankenversicherung wolle der gesetzlichen Krankenversicherung einen Betrag in Milliardenhöhe überweisen. Und natürlich auch eine Gegenleistung in Anspruch nehmen: Man wolle sich frei kaufen von der bevorstehenden Gesundheitsreform, hieß es in der Bild am Sonntag. Nach dem Motto: Ihr macht die Gesundheitsreform ohne uns, aber lasst uns unsere zahlungskräftigen Versicherten. Es ist nicht bekannt, wie der zuständige BamS-Redakteur auf diese Idee kam. In jedem Falle ist nichts dran.

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Es gab definitiv kein Angebot der privaten Krankenversicherung

Mit der folgenden Pressemeldung dementierte der Verband der privaten Krankenversicherung den Artikel in der BamS: „Die heutige Meldung in der Bild am Sonntag, wonach die private Krankenversicherung (PKV) der Politik ein Angebot über Zahlungen in Milliardenhöhe an die gesetzliche Krankenversicherung gemacht habe, um sich „von der bevorstehenden Gesundheitsreform“ freizukaufen, ist falsch. Ein solches „Angebot“ hat die PKV der Politik in keiner Form und zu keinem Zeitpunkt gemacht.“

Gesetzlich Versicherte sind für Ärzte finanziell unattraktiv

Die privaten Krankenversicherungen müssen im Moment die Probleme der gesetzlichen Krankenkassen mitschultern. Denn viele Ärzte gleichen die Einbußen im unlukrativen Geschäft mit den gesetzlichen Kassen mit den höheren Privathonoraren aus. Das führt tendenziell zu steigenden Beiträgen. Derweil dringen die ersten Details über den Terminplan zur Vorstellung der Reformvorschläge von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt an die Öffentlichkeit. Sie wolle Ihr Konzept zunächst Bundeskanzlerin Merkel vorstellen und anschließend dem Bundestag.

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