Private Krankenversicherung (PKV) hat Fitnesseinrichtungen im Visier

Private Krankenversicherung hat Fitnesseinrichtungen im Visier

Einige private Krankenversicherungen (PKV) haben schon seit längerem Fitness-Studios und Wellness-Einrichtungen als Kooperationspartner im Fokus. Hintergrund ist die mögliche Einräumung von Sonder-Rabatten für Personen, die sich körperlich fit halten. Vereinzelt gibt es bereits heute Tarife, die PKV-Kunden bei guter körperlicher Fitness und regelmäßigen Besuchen eines Fitness-Studios deutliche Rabatte einräumen.

Eine veröffentlichte Untersuchung des Forschungs- und Beratungsunternehmens TNS Infratest (München) hat das künftige Potenzial von Kooperationen zwischen Krankenversicherungen und Fitness-Studios oder Wellness-Einrichtungen unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Krankenversicherungen mit ihren Überlegungen durchaus die Kundenwünsche treffen. So sehen mehr als 57 Prozent der Deutschen in Fitness- oder Sport-Studios und rund 54 Prozent in Wellness-Einrichtungen geeignete Kooperationspartner für Krankenversicherungen.

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In Erwartung niedrigerer Beiträge

Die Studie verdeutlicht zudem, dass die Krankenversicherten bei solchen Kooperationen mit handfesten Vorteilen rechnen: Von einer Zusammenarbeit zwischen Krankenversicherungen und Fitness- bzw. Sport-Studios versprechen sich 46 Prozent der privat Versicherten vor allem einen günstigeren Mitgliedsbeitrag, gefolgt von einer individuellen Betreuung wie z. B. einem persönlichen Trainingsplan (36 Prozent) und einer professionellen fachlichen Betreuung (33 Prozent).

Kundengewinnung und Kundenbindung

Manfred Kreileder, Finanzmarktexperte bei TNS Infratest, sieht klare Vorteile für Versicherungen, die sinnvolle „Fitness-Kooperationen“ eingehen: „Hier gibt es interessante Kooperationsmöglichkeiten für Krankenversicherungen, die für ihre Kunden und potenziellen Kunden attraktiv sind und damit zur Kundengewinnung und Kundenbindung beitragen können.“ Für diese aktuelle Untersuchung im Rahmen einer repräsentativen, kontinuierlich erhobenen Studie hat TNS Infratest mehr als 2.500 Personen befragt.

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