Private Krankenversicherung: Standardtarif im Alter empfehlenswert

Private Krankenversicherung: Standardtarif im Alter meist günstiger

Manch einer fürchtet sich vor dem Eintritt in die private Krankenversicherung, da später mit steigenden Kosten zu rechnen ist. Kaum einer weiß dagegen, dass das Gesetz den privaten Versicherern vorschreibt, einen Standardtarif anzubieten.

Zunächst einmal warnen die Verbraucherschützer: "Wer älter wird und privat kranken versichert ist, kann häufig die steigenden Prämien nicht mehr bezahlen, denn mit Erreichen des Rentenalters sinkt meist das Einkommen, während die Versicherungsprämien immer weiter in die Höhe klettern". Aber auch eine Lösung dieses Problems hat aktuell die Verbraucherzentrale Hamburg in einem Kurzratgeber beschrieben. Wer eigentlich zurück in die gesetzliche Krankenversicherung will, aber nicht mehr kann, wählt einfach den Standardtarif der privaten Krankenversicherung.

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Private Krankenversicherung: Standardtarif für Ehepaare sehr günstig

Wie funktioniert das? Jede private Krankenversicherung ist verpflichtet, Kunden, die älter sind als 65 Jahre, einen Tarif anzubieten, der nicht höher liegt als der durchschnittliche Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen. Dieser beträgt zurzeit rund 500 Euro. Von diesem Betrag müssen allerdings noch die Altersrückstellungen abgezogen werden. Für viele Versicherte ergibt sich damit ein Beitrag zwischen 300 und 350 Euro. Noch günstiger ist das für Ehepaare: "Beide Partner zahlen zusammen maximal 150 Prozent des durchschnittlichen GKV-Höchstbeitrages", heißt es in der Publikation.

Standardtarif bedeutet auch Standardleistungen

Allerdings bietet der Standardtarif nicht mehr die "Luxusversorgung", wie man sie von der privaten Krankenversicherung gewohnt ist. Für diesen Preis gibt es verständlicherweise auch nur Standardleistungen. Diese entsprechen denen der gesetzlichen Krankenkassen. Fazit: Über 65-Jährige brauchen sich vor möglicherweise steigenden Beiträgen in der privaten Krankenversicherung nicht zu fürchten. Auch wenn sie nicht zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln können, so bleibt ihnen doch der Weg zurück zu den „Normalkosten“ und den „Normalleistungen“ beim privaten Träger.

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