Private Krankenversicherungen: Finanztest klopft Gesundheitsfragen ab

Private Krankenversicherungen: Finanztest prüft Gesundheitsfragen

Private Krankenversicherungen nehmen nicht jeden auf: Neben formalen Hürden gibt es die Gesundheitsfragen, die ein Antragsteller "überstehen" muss. Die Zeitschrift Finanztest hat sich die Antragsformulare der Versicherer genauer angeschaut.

Private Krankenversicherungen: Finanztest prüft GesundheitsfragenPrivate Krankenversicherungen: Finanztest untersucht Gesundheitsfragen

Beim Antrag für eine der privaten Krankenversicherungen muss jeder Interessent zahlreiche Gesundheitsfragen beantworten. Doch nach Ansicht der Stiftung Warentest sind die meisten Anträge so unverständlich und unübersichtlich, dass sich Fehler bei der Beantwortung kaum vermeiden lassen. Das berichtete Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Fachzeitschrift Finanztest. Fehler können allerdings fatale Folgen haben, beispielsweise Nachzahlungen oder geringere Leistungen. Umso erschreckender: Nur eines von 33 Antragsformularen konnte bei der Untersuchung der Stiftung Warentest ein "Gut" erreichen.

Tarif-Check Private Krankenversicherung

Die besten Tarife von mehr als 40 Versicherern im Vergleich!

Kostenloser Infoservice:
Tarif-Vergleich Private Krankenversicherung anfordern …

Finanztest: Anträge der privaten Krankenversicherungen unübersichtlich

Wegen des neuen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) mussten die privaten Krankenversicherungen neue Formulare entwickeln. Kundenfreundlich sind diese dadurch aber offenbar nicht geworden: Für die Stiftung Warentest war das wichtigste Bewertungskriterium der Inhalt der Antragsformulare, vor allem die Gesundheitsfragen. Immerhin "befriedigend" schnitten die Anträge von 16 Versicherern ab, 16 weitere waren nur "ausreichend".

Versicherer sind bei Gesundheitsfragen sehr genau

Je unübersichtlicher und unverständlicher ein Formular ist, desto größer ist die Gefahr, etwas falsch auszufüllen. Hat ein Kunde eine Krankheit nicht angegeben, muss er unter Umständen viel Geld an den Versicherer nachzahlen oder er bekommt die Behandlung der Krankheit nicht bezahlt. Ein großes Problem ist die lückenlose Angabe von Krankheiten der letzten Jahre: Wer erinnert sich schon an jede Krankheit oder daran, welche Medikamente er in den zurückliegenden drei Jahren eingenommen hat? Sechs Versicherer fragen sogar nach Pillen und Tropfen der letzten fünf oder mehr Jahre. Bei elf privaten Krankenversicherungen muss der Kunde zudem angeben, in welcher Dosis er ein Medikament eingenommen hat. Finanztest empfiehlt deshalb, diese Fragen mit den behandelnden Ärzten zu klären.

Vorsorge-News jetzt auch bei
Facebook, Twitter & Google+
+++ Berufsunfähigkeit & Dienstunfähigkeit: Übersicht aller Beiträge – Seit +++ Altersvorsorge: Indexfonds schlagen Rentenversicherung & Co. +++ Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvolle Kriterien für die Auswahl +++
 
Private Krankenversicherung - Vergleich anfordern!