Private Rentenversicherung: Was Sie wissen sollten

Private Rentenversicherung: Das sollten Sie beachten

Die private Rentenversicherung ist die klassische Altersvorsorge-Police. Zu unterscheiden gilt es zwischen der Sofortrente gegen Einmalbetrag und der "aufgeschobenen privaten Rentenversicherung". Die Sofortrente zahlt, unmittelbar nachdem der Kunde eingezahlt hat, eine lebenslange Rente aus.

Bei der aufgeschobenen privaten Rentenversicherung erhält man zum Vertragsende wahlweise eine Rente bis zum Tode oder eine (einmalige) Kapitalauszahlung. Die Rentenversicherung garantiert einen gewissen Teil der Rente, der Rest resultiert aus der Überschussbeteiligung, die schwanken kann. Stirbt der Versicherte während der Aufschubfrist, in der der Versicherte seine Beiträge entrichtet, zahlt die Rentenversicherung die eingezahlten Rentenversicherungsbeiträge an die Hinterbliebenen zurück, ggf. inklusive der bis dahin angesammelten Gewinne.

Tarif-Check Rentenversicherung

Die besten Tarife von mehr als 40 Versicherern im Vergleich!

Kostenloser Infoservice:
Tarif-Vergleich Rentenversicherung anfordern …

Wissenswertes zur aufgeschobenen privaten Rentenversicherung

1. Rendite I: Die Wahl der richtigen Überschussbeteiligungsform wirkt sich erheblich auf die Rendite einer privaten Rentenversicherung aus. Der Versicherungsnehmer kann wählen, wie die Rentenversicherung mit erwirtschafteten Überschüssen verfahren soll: Bonusrente, Direktgutschrift, verzinsliche Ansammlung und verzinsliche Ansammlung mit Fondsanlage. Weniger zu empfehlen ist die Direktgutschrift. Die verzinsliche Ansammlung nutzt den Zinseszinseffekt und wirkt sich auf die Rentenhöhe positiv aus.

2. Rendite II: Die Auszahlung der Rentenversicherung kann in verschiedenen Varianten erfolgen: als degressive (fallende), konstante, schwankende oder als steigende Rente (teildynamisch oder dynamisch). Eine Rentenversicherung mit steigender Rente hat den Vorteil, der Inflation entgegen zu wirken.

3. Steuern: Die private Rentenversicherung ist steuerbegünstigt, Beiträge können als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

4. Flexibilität: Vereinbart der Versicherungsnehmer eine Abruf- oder Aufschuboption, kann er den Rentenbeginn auf Wunsch vorziehen (geringere Rentenzahlung) oder verschieben (höhere Rentenzahlung).

5. Rentengarantiezeit: Bei Tod innerhalb der sog. Rentengarantiezeit (üblicherweise 5, 10 oder 15 Jahre nach Rentenbeginn) zahlt die Rentenversicherung die Rente bis zum Ende der Garantiezeit an die Bezugsberechtigten weiter.

Vorsorge-News jetzt auch bei
Facebook, Twitter & Google+
+++ Berufsunfähigkeit & Dienstunfähigkeit: Übersicht aller Beiträge – Seit +++ Altersvorsorge: Indexfonds schlagen Rentenversicherung & Co. +++ Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvolle Kriterien für die Auswahl +++