Riester: Immer eine Empfehlung der Stiftung Warentest

Riester-Banksparpläne liegen bei Stiftung Warentest ganz vorn

Sicheres Geld über die gesetzliche Rente hinaus will jeder im Alter zur Verfügung haben. Das Angebot ist riesig – bloß was ist das Richtige? Stiftung Warentest empfiehlt in „Finanztest“ die Riester-Rente. Nicht zum ersten Mal, denn: Wer seinen Riester bei einem guten Anbieter wählt, ist auf der Gewinner-Seite.

Riester-Banksparpläne liegen bei Stiftung Warentest ganz vornRiester-Banksparpläne von Stiftung Warentest empfohlen

Ein kleiner, aber feiner Unterschied sollte vor Abschluss eines Riester-Vertrages besonders beachtet werden. Vermittler raten meist zu einer Rentenversicherung. Die ist für den Kunden oft teuer, da eine Provision drinsteckt. Wer sich aber selbst um seine Police bemüht, kann viel Geld sparen – sofern er auf einem Banksparplan besteht. Dafür gibt’s nämlich keine Provision. Und deshalb hebt Stiftung Warentest die Banksparpläne zu Recht auf den Riester-Thron.

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Riskantere Fonds-Sparpläne eignen sich für die Jüngeren

Generell sind Riester-Banksparpläne immer eine gute Wahl. Stiftung Warentest empfiehlt sie ganz besonders Kunden ab Mitte 40. Sie profitieren - wie alle anderen auch - von den niedrigen Kosten, der Mindestgarantie und der hohen Flexibilität. Aber was ist mit jüngeren Kunden? Diese sind oft risikobereiter und schielen auf höhere Renditen. Ihnen legt die Stiftung Warentest Fondssparpläne ans Herz. Dort können Anleger von Kursgewinnen an der Börse profitieren. Gewisse Risiken sind dabei natürlich vorhanden, werden aber durch eine individuelle Aufteilung zwischen Aktien- und Rentenfonds abgefedert. Besonders bewährt hat sich laut Stiftung Warentest die DWS Toprendite Dynamic.

Bequeme Sparer mit sicherem Einkommen begnügen sich hingegen oft mit der klassischen Rentenversicherung. Ihr wichtigster Vorteil: Man weiß vorher relativ genau, was hinterher herauskommt.

Da wundert sich nicht nur Stiftung Warentest: Riester-Sparer verschenken Geld

Eines überrascht: Viele Kunden verpassen die schönen staatlichen Zulagen, die Riester-Verträge ihnen bieten. 154 Euro Grundzulage plus 185 Euro pro Kind (bis 300 Euro für Kinder, die ab 2008 geboren sind) sind beileibe kein Pappenstiel. Aber rund 18 Prozent der Förderberechtigten stellten 2007 keinen Zulagenantrag, so Branchenprimus Union-Investment. Erstaunlich, denn ohne Antrag gibt’s keine Förderung. Dabei ist es so einfach: Jeder Sparer kann seinen Anbieter beauftragen, die Zulage jährlich für ihn abzuholen. Dieser so genannte „Dauerzulagenantrag“ muss nur einmal gestellt werden. Danach geht alles ganz automatisch, Jahr für Jahr. Und es können sich keine Fehler einschleichen. Das ist ganz wichtig, denn rund zehn Prozent der Zulagenanträge sind fehlerhaft, so dass es keine Förderung gab. Darauf hat die DWS kürzlich hingewiesen.

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Häufige Frage: Wie viel muss ich eigentlich mindestens einzahlen?

Viele Sparer wissen nicht genau, welcher Mindesteigenbeitrag zu der ersehnten Höchstförderung führt. Auch hierüber klärt Stiftung Warentest genau auf: Dieser Betrag liegt zurzeit bei vier Prozent des Bruttoeinkommens vom Vorjahr. Davon wird noch die Zulage für das laufende Jahr abgezogen. In der Praxis geht vielen Sparern Geld verloren. Laut Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) erzielten 2006 nur 57 Prozent der Riester-Sparer die volle Förderungssumme. Die anderen zahlten zu wenig ein. Übrigens: 60 Euro pro Jahr müssen es mindestens sein.

Einen Tipp gibt es noch für alle, die zwar eingezahlt haben, aber den Antrag auf Förderung vergessen haben: Zulagen können auch noch zwei Jahre rückwirkend beantragt werden. Nur für die Jahre davor ist die Chance auf Förderung verwirkt.