Riester-Rente: Attraktiv durch staatliche Zulagen

Durch Zulagen und Steuervorteile lassen sich mit der Riester-Rente satte Förderbeiträge einstreichen

Die staatlich geförderte Riester-Rente bietet Anlegern attraktive Möglichkeiten für den Aufbau eines zusätzlichen Altersvermögens. Die Förderung kann entweder über die Zulagen oder über die Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten für die Riester-Beiträge erfolgen. Das Finanzamt prüft automatisch, welcher Förderweg für den Sparer vorteilhafter ist.

Das Thema Altersvorsorge rückt immer stärker in das Bewusstsein der Deutschen. Ein Wandel in den Köpfen lässt sich auch anhand der Entwicklung von Lebens- und Rentenversicherungsverträgen aufzeigen. Gerade Riester-Verträge erfreuen sich dabei einer zunehmenden Beliebtheit. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hatten Ende 2010 bereits über 14 Millionen Kunden einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Kein Wunder: Mit Zulagen und gegebenenfalls weiteren Steuervorteilen fördert der Staat Sparer, die bereit sind, etwas für ihre Altersvorsorge zu tun.

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Auch Arbeitslose können eine geförderte Riester-Rente abschließen

Um in den vollen Genuss der staatlichen Förderung zu kommen, müssen Sparer vier Prozent des Vorjahresbruttos in einen Riester-Vertrag einzahlen. Wer weniger als vier Prozent einzahlt, bekommt auch nur eine anteilige Förderung. Zudem müssen sie zum förderfähigen Personenkreis gehören. Unmittelbar zulagenberechtigt sind im Prinzip all jene, die im vorangegangenen Jahr in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert waren. Dazu zählen unter anderem Arbeiter, Angestellte und Beamte, aber auch Arbeitslose sowie Erwerbsminderungsrentner.

Darüber hinaus können auch Ehepartner von zulagenberechtigten Sparern einen Riester-Vertrag abschließen und somit an der Riester-Förderung teilhaben. Diese mittelbar Förderberechtigten können ihren Vertrag beitragsfrei einrichten und fortführen. Solche „Anhängselverträge“ werden also ohne eigene Sparleistung voll aus der staatlichen Förderung dotiert.

Extra-Zulage für Sparer unter 25

Das Förderprinzip ist einfach: Zulagenberechtigte erhalten eine jährliche Grundzulage von 154 Euro. Für kindergeldberechtigten Nachwuchs überweist der Staat zusätzlich 180 Euro. Für ab 2008 geborene Kinder erhöht sich die Kinderzulage auf 300 Euro. Eine Extra-Zulage gibt es für junge Menschen zwischen 16 und 25. Wenn sie eine Riester-Rente abschließen, gibt es den einmaligen Berufseinsteiger-Bonus in Höhe von 200 Euro. Dieser wird automatisch mit der ersten Grundförderung überwiesen.

Anstelle der Zulagenförderung können Sparer auch die Förderung über den Sonderausgabenabzug in Anspruch nehmen. Im Rahmen der Günstigerprüfung ermittelt das Finanzamt automatisch, welcher Förderweg für den Sparer sinnvoller ist. Aber: Um Vor- und Nachteile der geförderten Rente abzuwägen, sollten Anleger sich im Vorfeld auch über die „Riester-Restriktionen“ beraten lassen.

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