Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Können Selbstständige krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten, droht ihnen nicht nur der Verlust des eigenen Betriebes. Die finanziellen Auswirkungen können enorm sein. Der Lebensunterhalt ist nicht mehr gesichert. Die Altersvorsorge durch Lebensversicherungen kann gefährdet sein, weil die fälligen Beiträge eventuell nicht mehr geleistet werden können. In solchen Fällen zahlt sich eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung aus.

  • Wird jemand berufsunfähig, erhält er bei voller Erwerbsminderung eine gesetzliche Rente. Daneben kann er auch Rente aus einer privat abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung verlangen. Die Versicherungsgesellschaften zahlen grundsätzlich ab Beginn des Monats, der dem Eintritt der Berufsunfähigkeit folgt. Dies gilt aber nur, wenn sie darüber unmittelbar nach dem Schadensfall informiert wurden.

  • Pflichtversicherte Ärzte können in bestimmten Fällen aus dem ärztlichen Versorgungswerk eine Berufsunfähigkeitsrente beziehen. Ob diese angesichts des gehobenen Lebensstandards vieler Mediziner im Ernstfall ausreicht, ist allerdings genauestens zu prüfen. Häufig empfiehlt es sich, die drohende Versorgungslücke durch eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung auszugleichen.

  • Das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass ein gelernter Bauschlosser trotz Berufsunfähigkeit als Schlossmacher weiterarbeiten kann. Es begründete sein jetzt bekannt gewordenes Berufungsurteil vom 21.12.2009 – L 2 R 20/08 – mit dem Recht auf Verweisung durch den Rentenversicherungsträger. Daher erhält der Kläger auch trotz anerkannter Berufsunfähigkeit keine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung.

  • Es kann ganz schnell passieren, etwa durch einen schweren Unfall. Es kann sich aber zum Beispiel im Falle einer immer schwerer werdenden Erkrankung hinziehen. Am Ende steht das gleiche vernichtende Resultat: Man kann seinem Beruf nicht mehr nachgehen. Eigentlich soll eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zumindest die finanziellen Folgen abmildern.

  • Wer sich selbstständig machen möchte, braucht nicht nur ein durchdachtes Geschäftsmodell, sondern auch eine gute persönliche Absicherung. Vor allem die private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gehört zu den grundlegenden Versicherungen.

  • Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU) gehört zu den wichtigen Versicherungen eines jeden Berufstätigen. Doch die Versicherer sind manches Mal in schlechtes Licht geraten. Das Analysehaus Morgen & Morgen hat aktuell 364 BU-Tarife analysiert. Die Test-Ergebnisse sind etwas besser als im vergangenen Jahr.

  • Jeder Berufstätige sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) haben. Denn für alle nach dem 1. Januar 1961 geborenen zahlt der Staat keine BU-Rente. Doch einigen Menschen wird der Zutritt zu dieser wichtigen Versicherung verwehrt. Wer zum Beispiel an einer psychischen Erkrankung leidet, hat es schwer, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen.

  • Viele Verbraucher schließen eine private Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ab. Einige Versicherungen bieten ihren Kunden eine Teilrückerstattung ihrer Beiträge am Ende der Vertragslaufzeit an. Aber Vorsicht: Andere Überschussbeteiligungen sind aus Verbrauchersicht meist lohnender.

  • Wer in finanzielle Schwierigkeiten gerät, denkt möglicherweise über eine Kündigung seiner Berufsunfähigkeitsversicherung nach, um Kosten zu sparen. Doch Vorsicht: Anders als bei manch anderen Versicherungen kann es schwer werden, wieder einen Versicherungsschutz zu erhalten, wenn dieser gekündigt wurde – besonders ab dem 40. Lebensjahr.

  • Viele Berufstätige sind sich nicht bewusst, dass sie ihre Arbeitskraft verlieren können. Dabei kann es jeden treffen: Arbeiter, Angestellte, Junge, Alte, Männer wie Frauen. Wie kann man als Erwerbstätiger bei Berufsunfähigkeit seinen Lebensunterhalt sichern?

  • Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) steht man als Versicherungnehmer regelmäßig vor der Frage, ob man besser eine eigenständige BU oder ein Kombi-Produkt wählen soll. In dieser Situation lassen sich viele Verbraucher von einer Kombination aus Risikolebensversicherung und BU überzeugen. Dabei ist die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung oft sinnvoller.

  • Wie lässt sich beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung die richtige Höhe der BU-Rente bestimmen? Schließlich wirkt sich die Rentenhöhe unmittelbar auf die Beitragshöhe aus. Und wer weiß schon, wie seine Lebenssituation in zwanzig Jahren aussieht und welches Einkommen dann abgesichert werden muss. Der Schlüssel für eine dauerhaft angemessene BU-Rente heißt „Dynamisierung“.

  • Wer Berufsunfähigkeitsversicherung und Lebensversicherung kombinieren will, der sollte auf der Hut sein. Denn oftmals geht das schief. Es sei denn, die Lebensversicherung dient nicht dem Sparen.

  • Eine Berufsunfähigkeitsrente hat man nicht ohne weiteres ein Leben lang. Schließlich kann sich der Gesundheitszustand bessern. Aber Leistungen ohne Begründung und Vergleichsbetrachtung streichen? Das geht auch nicht.

  • Wurde einmal eine Berufsunfähigkeit festgestellt, dann muss das nicht zwangsläufig eine lebenslange Rente bedeuten. Schließlich könnte sich der Gesundheitszustand ja über die Jahre hinweg deutlich verbessern. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz hervor.

  • Der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat einen Lehrer, der als berufsunfähig anerkannt war, wieder in den Dienst geschickt. Er hatte inzwischen in der Schweiz als Lehrer gearbeitet und neben seiner Rente ein weiteres Einkommen erzielt.

  • Die Stiftung Warentest hat sich aktuell Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU-Versicherungen) genauer angeschaut. In der Zeitschrift Finanztest vom Juli 2009 wurden die besten BU-Versicherungen veröffentlicht.

  • Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, der hat manchmal die Qual der Wahl: Welche Versicherung ist denn nun die beste? Dabei können die Testergebnisse von Finanztest eine große Hilfe sein. Sie wurden aktuell in der Juli-Ausgabe 2009 veröffentlicht.

  • Wer eine Versicherung gegen die Folgen von Berufsunfähigkeit (BU-Versicherung) abschließt, der muss in der Regel umfassende Angaben zu seinem Gesundheitszustand machen. Fehlt etwas, kann sich der Versicherte hinterher nicht darauf berufen, das hätte der Arzt der Versicherung mitteilen müssen.

  • Es ist vernünftig, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Dennoch treffen Interessenten bei den Versicherungsunternehmen häufig auf Ablehnung. Die Gründe darüber blieben bislang oft unklar. Aber das hat sich jetzt geändert.

  • Es sind unverzichtbare Bestandteile der individuellen Finanzplanung: die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Altersvorsorge. Die Frage ist: Sollte man beides kombinieren oder trennen?

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eigentlich unverzichtbar. Daher sollte man tatsächlich eine solche abschließen und keine billigere Alternative wählen. Tipps hierzu gibt der Bund der Versicherten (BdV).

  • Die unabhängige Ratingagentur Franke & Bornberg hat Rating-Ergebnisse zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung veröffentlicht. Die meisten Versicherer, die sich diesem Test stellten, kamen dabei recht gut weg.

  • Jede Person in Deutschland kennt wahrscheinlich mehrere andere Personen, die Versicherungen verkaufen. Welche Versicherung aber tatsächlich gekauft wird, das entscheidet jeder selbst. Eigentlich gibt es nur eine Hand voll Policen, die tatsächlich unentbehrlich und sinnvoll sind.

  • Wer 1961 oder später geboren ist, der hat im Falle einer Berufsunfähigkeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht viel oder gar nichts zu erwarten. Nur eine private Berufsunfähigkeitsversicherung hilft dann weiter. Ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung daher für jeden sinnvoll?

  • Die Rentenreform von 2001 brachte einige Härten mit sich. Zum Beispiel wurde der staatliche Schutz gegen die Folgen von Berufsunfähigkeit abgeschafft. Aber nicht für alle: Die Älteren haben immer noch Anspruch auf eine Rente vom Staat. Ist das gerecht?

  • Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit zu haben, ist das eine. Eine BU-Versicherung abgeschlossen zu haben, die im Falle eines Falles auch tatsächlich eine Rente zahlt, ist das andere. Daher landet der eine oder andere Fall vor Gericht.

  • Wen das Schicksal einer Berufsunfähigkeit trifft, der ist nicht nur für den Rest des Lebens körperlich oder psychisch eingeschränkt. Denn bei Berufsunfähigkeit drohen auch knallharte finanzielle Folgen.

  • Erneut wurde den Versicherten in Sachen Berufsunfähigkeit der Rücken gestärkt. Ein Urteil des Saarländischen Oberlandesgerichts in Saarbrücken besagt, dass Berufsunfähige nicht die Verpflichtung haben, ihre Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen.

  • Wer eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abschließt, wurde in der Regel gut beraten. Denn er kann im Falle eines Falles mit einer Rente rechnen. Dass dies auch für Promis gilt, zeigt das Beispiel des ehemaligen Fußballnationalspielers Thomas Brdaric.

  • Der Bundesgerichtshof hat aktuell ein Urteil zum Thema Berufsunfähigkeitsversichrung gefällt. Danach muss der Versicherer keine Rente mehr zahlen, wenn der Versicherte erfolgreich umgeschult und wieder berufstätig wurde.