Krankenversicherung

  • Wer viel unterwegs ist, fährt gut mit einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Die Zeitschrift Finanztest hat ermittelt, dass leistungsstarke Policen nur rund zwanzig Euro kosten – im Jahr, wohlgemerkt. Und noch etwas fanden die Tester heraus: Neue Angebote sind oft besser als ältere. Da lohnt sich mitunter der Wechsel.

  • Ein Yoga-Kurs auf Kosten der Krankenkasse? Ein sechstägiger Gesundheitsurlaub an der Ostsee, kräftig bezuschusst von der Kasse? Alles möglich! Die gesetzlichen Krankenkassen überbieten sich nahezu bei Leistungen im Bereich von Gesundheitskursen. Für Versicherte lohnt es sich, die Angebote genau zu studieren.

  • Für das Jahr 2014 gelten neue Werte bei der Beitragsbemessungsgrenze: Bis zu einem Jahresgehalt von 48.600 Euro müssen Beiträge an die gesetzliche Krankenversicherung gezahlt werden; Einkommen darüber bleibt unberücksichtigt. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 47.250 Euro.

  • Reisen gesetzlich Krankenversicherte ins EU-Ausland, sind sie gegen Krankheitskosten versichert. In der Regel empfiehlt es sich allerdings, vor Antritt der Reise Kontakt mit der Krankenkasse aufzunehmen. Das bringt Sicherheit, am Ende nicht doch auf den Kosten sitzenzubleiben. Dies gilt vor allem, wenn die Reise ausschließlich ein Ziel hat: den Besuch beim Arzt.

  • Nicht ohne Grund ist das gesetzliche Krankengeld für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer Pflicht. Es sichert 70 Prozent des Bruttoeinkommens ab dem 43. Tag einer Arbeitsunfähigkeit. Wer als Selbständiger freiwillig gesetzlich versichert ist, muss sich selbst darum kümmern. Dabei hat er die Wahl: Mitversicherung von Krankengeld bei seiner Kasse oder eine private Krankentagegeldversicherung. Alternativ geht auch beides zusammen.

  • Ein aktueller Vergleich trennt die Spreu vom Weizen: Von „Sehr gut“ bis „Ungenügend“ reichen die Ergebnisse einer Untersuchung von Auslandsreisekrankenversicherungen durch das Magazin „Euro“. Der Test erfasst 33 Tarife von 25 Anbietern. Wichtiges Fazit: Eine Auslandsreisekrankenversicherung muss nicht teuer sein.

  • Die Grundsätze, nach denen die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die Beitragsbemessung bei freiwilligen Mitgliedern regelt, sind durchaus umstritten. Experten schätzen die Rechtmäßigkeit der Bestimmungen ganz unterschiedlich ein. Auch Gerichtsurteile spiegeln verschiedene Auffassungen wider.

  • Über den genauen Beginn eines vereinbarten Krankenversicherungsschutzes musste das Landgericht Dortmund urteilen. Die Richter entschieden dabei zugunsten einer klagenden Kundin. Sie hatte eine Rückwärtsversicherung abgeschlossen und dementsprechend auch rückwirkend Leistungen eingefordert, worauf sich die Versicherung allerdings nicht einlassen wollte – bis das Unternehmen vor Gericht eines Besseren belehrt wurde (Az.: 2 O 457/09).

  • Reisende mit Zielen außerhalb von Deutschland sind mit dem Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung bestens beraten. Sie gehört genauso wie die Zahnbürste in jedes Reisegepäck. Sowohl innerhalb als auch außerhalb von Europa bietet sie dem Kunden wichtige Vorteile. Finanztest schaute sich Langzeitversicherungen genauer an.

  • Für gesetzlich Versicherte ist sie häufig ein Muss, für privat Versicherte empfehlenswert: die Auslandsreisekrankenversicherung. Im Krankheitsfall springt sie unterwegs auf Reisen im Ausland ein. Notfalls übernimmt sie – je nach Tarif – auch die Kosten für einen Ambulanzflug in die Heimat.

  • Sie ist für jeden sinnvoll, den es öfters einmal in die Ferne zieht: die Auslandskrankenversicherung. Die Police sorgt nicht nur für Übernahme von Behandlungskosten, sondern auch für einen eventuell notwendigen Rücktransport nach Deutschland. Die Zeitschrift „Finanztest“ prüfte 47 Angebote. Ergebnis: Von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ war alles vertreten.

  • Kostenbewusstes Verhalten lohnt sich für Versicherte: So zahlt die Debeka Krankenversicherung 335 Millionen Euro an Versicherungsnehmer zurück. Damit belohnt das Unternehmen all jene Kunden, die im vergangenen Jahr keine Rechnungen eingereicht haben. Alljährlich im Herbst werden die Beitragsrückerstattungen an Berechtigte überwiesen.

  • Im Allgemeinen sind die PKV-Leistungen deutlich besser als die Kassenleistungen. Das stimmt aber nicht immer: In einigen Bereichen, etwa bei den Leistungen für Familien, können eher die gesetzlichen Kassen punkten. Die Signal Iduna führt nun einen neuen Krankentagegeld-Tarif ein: Darin ist Krankengeld auch dann enthalten, wenn ein Kind erkrankt.

  • Jeden Tag rücken Rettungsflugzeuge aus, um krank gewordene Urlauber nach Deutschland zurückzuholen. Wohl dem, der eine gute Auslandsreise-Krankenversicherung besitzt: Dann kostet ihn der Einsatz nämlich nichts. Bei der Wahl der richtigen Police gilt es, auf wichtige Details zu achten – damit im Urlaubsland keine unkalkulierbare Kosten für Arztbehandlungen entstehen.

  • Die Zeitschrift „Finanztest“ untersucht regelmäßig Auslandsreise-Krankenversicherungen. Erfreuliches Ergebnis des neuesten Tests: Die Angebote sind in den letzten Jahren solider geworden. Viele Versicherer haben ihre Bedingungen mittlerweile nachgebessert, nachdem immer wieder Kritik an unzulänglichen Leistungen laut wurde.

  • Eine wichtige Versicherung für Reiselustige stand auf dem Prüfstand der Stiftung Warentest: die Auslandskrankenversicherung. Die Ergebnisse reichen von „sehr gut“ bis „mangelhaft“. Ein Vergleich lohnt sich also – nicht nur bei den Leistungen, auch bei den Beiträgen gibt es erhebliche Unterschiede. Mit der Wahl des richtigen Anbieters lassen sich schnell ein paar Hundert Euro sparen.

  • Nach dem Grundgesetz hat jeder Mensch das Recht auf informelle Selbstbestimmung. Das heißt, jeder kann grundsätzlich frei darüber entscheiden, welche Daten er wem zugänglich machen will. Dieses Recht bezieht sich auch auf sensible Gesundheitsdaten. Verweigert jemand die Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht, kann der private Krankenversicherer aber die Kostenübernahme ablehnen.

  • Es könnte für Verbraucher künftig teurer werden, eine private Zusatzversicherung über ihre gesetzliche Krankenversicherung (GKV) abzuschließen. Der Grund: Die Krankenkassen dürfen solche Produkte nicht mehr vertreiben, ohne dafür Abgaben an den Fiskus abzuführen. Die Kassen hatten hingegen argumentiert, dass sie als öffentlich-rechtliche Körperschaften nicht verpflichtet seien, Steuern zu zahlen.

  • Ein neuer Erlass des Finanzministeriums regelt jetzt exakt, inwieweit Krankenkassenbeiträge steuerlich absetzbar sind. Für Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert sind, ist die Sache klar: Sie können zukünftig alle Beiträge steuerlich geltend machen. Privatversicherte hingegen müssen anfangen zu rechnen: In Zukunft lohnt sich eine Beitragsrückerstattung seltener als früher.

  • Die weitaus meisten Auslandskrankenversicherungen sind empfehlenswert. Zu diesem Ergebnis kommt das Fachmagazin „Finanztest“ in einer aktuellen Vergleichsstudie (Finanztest 05/2010). Insgesamt wurden für den Test 41 Reisekrankenversicherungen kritisch unter die Lupe genommen. Davon schnitten 23 mit der Gesamtnote sehr gut oder gut ab. Nur ein Anbieter fiel im Test durch.

  • Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass es trotz eines Einheitsbeitrags Unterschiede in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt. Ein Wechsel könnte sich somit auch weiterhin lohnen.