Gesetzlichen Rente: Die Beiträge steigen, aber die Leistungen ...

So entwickelt sich die gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung ist umlagefinanziert: Der Bund verwendet die Beiträge zur gesetzlichen Rente direkt zur Finanzierung der Renten der heutigen Leistungsempfänger. Die Finanzierung der eigenen Rente ist dann von der nachfolgenden Generation abhängig.

In der gesetzlichen Rentenversicherung stehen immer mehr Rentenempfänger immer weniger Beitragszahlern gegenüber. Die Renten können heute schon nicht mehr auf dem früheren Niveau ausgezahlt werden. Konsequenz dieser Entwicklung: Das Rentenniveau wird weiter sinken, da sonst die Beiträge zur Rentenversicherung in unvertretbare Höhen steigen würden.

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Gesetzliche Rentenversicherung - die Entwicklung

Vor 35 Jahren wurden gerade einmal 14 Prozent des Bruttoeinkommens für die Rentenversicherung aufgewendet. Seit 2007 liegt der Beitragssatz zur Rentenversicherung offiziell bei 19,9 Prozent, de facto jedoch bei 22 Prozent. Denn die offiziellen Beitragssätze zur Rentenversicherung werden durch Subventionierungen aus der Ökosteuer künstlich niedrig gehalten. Effektiv überweist heute ein Durchschnittsverdiener (2.500 Euro brutto) also monatlich rund 540 Euro (inkl. Arbeitgeberanteil) in die Kasse der Rentenversicherung.

Was ist von der Rentenversicherung zu erwarten?

Was hat ein Arbeitnehmer, der heute in die Rentenversicherung einzahlt, im Alter zu erwarten? Wichtig ist zunächst: Das Rentenniveau aus der gesetzlichen Rentenversicherung wird derzeit auf maximal 67 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens aller Beschäftigten abgesenkt. Aber Vorsicht: Dieses Niveau gilt nur für den 'Eckrentner', einen von der Rentenversicherung zu Vergleichszwecken herangezogenen fiktiven Durchschnittsverdiener. Dieser ist 65 Jahre alt und hat 45 Jahre ohne Unterbrechung in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Reale Lebensläufe sehen anders aus: Frauen gehen heute mit durchschnittlich 25 Beitragsjahren in Rente, Männer zahlen 40 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Die Rentenversicherung quittiert dies mit deutlichen Abschlägen.

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